Booker-Preis an John Banville
Der Herbst ist die Zeit der großen Literaturpreise ? selbst dann, wenn über die Diskussion um den Literaturnobelpreis die anderen Auszeichnungen ein wenig in den Hintergrund geraten.
Gerade wurde die Preisverleihung des englischen Booker-Preises an John Banville bekannt gegeben. Der Booker Prize ist der wichtigste britische Literaturpreis, der seit 1969 an englischsprachige Autoren aus Großbritannien und dem Commonwealth vergeben wird. Er ist mit 50.000 Pfund dotiert.
Bereits am 10. August wurde eine hochkarätige Longlist mit den 17 für den Preis nominierten Autoren bekannt gegeben. Laut Observer seien seit der ersten Vergabe der Auszeichnung 1969 noch nie so viele gute Romane aus Grossbritannien und dem Commonwealth veröffentlicht worden wie im Jahr 2005. Hier die nominierten Titel:
John Banville gilt zwar als Überraschungssieger, alle Versuche der Medien jedoch, daraus einen Skandal zu zimmern, klingen ein wenig aufgesetzt. So berichtet die Deutsche Welle,
Gerade wurde die Preisverleihung des englischen Booker-Preises an John Banville bekannt gegeben. Der Booker Prize ist der wichtigste britische Literaturpreis, der seit 1969 an englischsprachige Autoren aus Großbritannien und dem Commonwealth vergeben wird. Er ist mit 50.000 Pfund dotiert.
Bereits am 10. August wurde eine hochkarätige Longlist mit den 17 für den Preis nominierten Autoren bekannt gegeben. Laut Observer seien seit der ersten Vergabe der Auszeichnung 1969 noch nie so viele gute Romane aus Grossbritannien und dem Commonwealth veröffentlicht worden wie im Jahr 2005. Hier die nominierten Titel:
John Banville gilt zwar als Überraschungssieger, alle Versuche der Medien jedoch, daraus einen Skandal zu zimmern, klingen ein wenig aufgesetzt. So berichtet die Deutsche Welle,
nicht alle fünf Mitglieder der Jury, die aus jährlich wechselnden Personen der Literaturszene besteht, waren glücklich über das "Prominentenschlachten" ("Süddeutsche Zeitung"). "Wenn es nach mir gegangen wäre, hätte ich Salman Rushdie gleich den Nobelpreis verliehen. Aber ich bin nicht der König der Welt hier", sagte Sutherland.Aber das sind eher die kleinen Querelen am Rande. Die Neue Züricher Zeitung stellt daher auch fest, es bestehe
kein Zweifel: Der vom Haus Picador (Macmillan) verlegte Banville verdient den Preis. «The Sea» ist sein vierzehnter Roman, und einmal mehr beweist der Autor mit diesem Buch, wie fein er zu schreiben versteht - Stimmung, Rhythmus, abschweifende Meditationen: Er bringt alles in Einklang.


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