Syriana auf der Berlinale
Gut, ich habe nach wie vor ein Fabel für gut gemachte Polit-Thriller. Und der jetzt auf der Berlinale vorgestellte Streifen Syriana mit Starbesetzung verspricht einiges, zumal Regisseur Stephen Gaghan für sein Script Traffic ja seinerzeit bereits einen von vier Oscars abgeräumt hatte.
In diesem besonderen Fall kommt jedoch hinzu, dass der Film auf der realen Biografie des ebenfalls sehr realen ehemaligen CIA-Agenten Robert Baer basiert, der bereits mit dem Buch Die Saudi-Connection auf sich aufmerksam gemacht hat. In Der Niedergang der CIA beleuchtet der Experte für die arabische Welt in schonungsloser Bestandsaufnahme Pannen, Defizite und Versäumnisse des CIA. Auch wenn die Agency bisher alle Enthüllungsbücher halbwegs glimpflich überstanden hat, lohnt es sich, einmal ein paar Minuten zu investieren, um die Zusammenhänge zu verstehen, die unsere Welt nun einmal ausmachen.
Und der Film, der ab dem 23.02. auch regulär in den Kinos um die Ecke läuft, lohnt allein schon durch das Staraufgebot: George Clooney, Matt Damon, Amanda Peet, Chris Cooper, Gina Gershon, John Higgins und William Hurt, um nur einige der wichtigeren zu nennen.
Robert Baer wird natürlich von Clooney gespielt, leicht aufgedunsen, leicht gemütlich, aber nicht zu unterschätzen als in Misskredit geratener CIA-Beamter, der gerade eine Rakete in Ägypten verschusselt hat und nun den Auftrag erhält, sozusagen als Ausgleich Prinz Nasir um die Ecke zu bringen. Der rivalisiert nämlich mit seinem Bruder um die Nachfolge eines mächtigen Öl-Emirs in Beirut. Erst spät merkt Baer, dass er sich damit auf ein Himmelfahrtskommando eingelassen hat.
Wer sich an Traffic zurückerinnert, weiß, dass Gaghan es liebt, unzählige Handlungsstränge zusammenzufügen und komplexe Geschichten zu erzählen. Gut, dass man dies notfalls zu Hause noch einmal nachlesen kann.
In diesem besonderen Fall kommt jedoch hinzu, dass der Film auf der realen Biografie des ebenfalls sehr realen ehemaligen CIA-Agenten Robert Baer basiert, der bereits mit dem Buch Die Saudi-Connection auf sich aufmerksam gemacht hat. In Der Niedergang der CIA beleuchtet der Experte für die arabische Welt in schonungsloser Bestandsaufnahme Pannen, Defizite und Versäumnisse des CIA. Auch wenn die Agency bisher alle Enthüllungsbücher halbwegs glimpflich überstanden hat, lohnt es sich, einmal ein paar Minuten zu investieren, um die Zusammenhänge zu verstehen, die unsere Welt nun einmal ausmachen.
Und der Film, der ab dem 23.02. auch regulär in den Kinos um die Ecke läuft, lohnt allein schon durch das Staraufgebot: George Clooney, Matt Damon, Amanda Peet, Chris Cooper, Gina Gershon, John Higgins und William Hurt, um nur einige der wichtigeren zu nennen.
Robert Baer wird natürlich von Clooney gespielt, leicht aufgedunsen, leicht gemütlich, aber nicht zu unterschätzen als in Misskredit geratener CIA-Beamter, der gerade eine Rakete in Ägypten verschusselt hat und nun den Auftrag erhält, sozusagen als Ausgleich Prinz Nasir um die Ecke zu bringen. Der rivalisiert nämlich mit seinem Bruder um die Nachfolge eines mächtigen Öl-Emirs in Beirut. Erst spät merkt Baer, dass er sich damit auf ein Himmelfahrtskommando eingelassen hat.
Wer sich an Traffic zurückerinnert, weiß, dass Gaghan es liebt, unzählige Handlungsstränge zusammenzufügen und komplexe Geschichten zu erzählen. Gut, dass man dies notfalls zu Hause noch einmal nachlesen kann.


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