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Location:Hamburg, Germany

Mittwoch, Oktober 25, 2006

Bücher im Fernsehen, Mittwoch 25.10.06


Besprochene Titel:

Klaus Hurrelmann: Jugend 2006. Eine pragmatische Generation unter Druck
Gerhard Schröder: Entscheidungen. Mein Leben in der Politik
György Dalos: 1956 - Der Aufstand in Ungarn
Jérôme Bouvier (Hg.): Clichy sans Clichés
Samule Beckett: Das letzte Band
William Klein: Clichy sans Clichés
Joachim Körkel: Alkoholabhängigkeit erkennen und behandeln / Rückfall muss keine Katastrophe sein
Ruth Maria Kubitschek: Der indische Ring
Sibylle Berg: Habe ich dir eigentlich schon erzählt
Ruth Klüger: Weiter leben. Eine Jugend
Helen Morrison: Mein Leben unter Serienmördern
Marcelo Figueras: Kamtschatka
Daniel Glattauer: Gut gegen Nordwind
Judith Butler: Undoing gender / Défaire le genre
Souad Mekhennet: Die Kinder des Dschihad. Die neue Generation des islamischen Terrors in Europa
Rüdiger Nehberg: Autobiografie / Überleben ums Verrecken

Thema:

Kinder- und Jugendbücher

Programmschema:
05:30 ZDF: Morgenmagazin
06:20 3sat: Kulturzeit
07:30 MDR: quergelesen
08:00 arte: Kultur
09:00 arte: Kultur
09:05 3sat: Kulturzeit
09:35 MDR: Menschen bei Maischberger
11:20 arte: Kultur
13:15 3sat: Berg und Geist: Sibylle Berg
13:34 3sat: Porträt Ruth Klüger
19:20 3sat: Kulturzeit
20:00 arte: Kultur
22:00 WDR: FrauTV
23:00 NDR: zapp - das Medienmagazin
01:20 3sat: Kulturzeit
01:45 arte: Judith Butler, Philosophin der Gender
01:55 SWR: Leute night: Souad Mekhennet
02:25 SWR: Leute night: Rüdiger Nehberg

05:30 ZDF: Morgenmagazin

Zu Gast im Morgenmagazin ist Klaus Hurrelmann, Soziologe und Herausgeber der 15. Shell Jugendstudie: Jugend 2006. Eine pragmatische Generation unter Druck. Schon zu meiner Studentenzeit war die Reihe als Standardwerk der Jugendforschung gehandelt worden. Hurrelmann wird in der Sendung über die Lebenssituation von Kindern in Deutschland befragt werden.

06:20 3sat Kulturzeit

Wiederholung vom Vortag
Bildzeitung und Spiegel war es vergönnt, einige Passagen aus dem neuen Buch Entscheidungen. Mein Leben in der Politik von Exbundeskanzler Gerhard Schröder vorzuveröffentlichen. Nun mag man sagen, das dies wenig repräsentativ sei für einen umfassenden Wälzer, der nicht weniger vor hat, als die Tellerwäschergeschichte Schröders Lebens zu erzählen, die ja doch über 500 Seiten zu füllen vermag. Allein, Moderator Gert Scobel und die derzeit zur Fachfrau für Kultur hochstilisierte Thea Dorn waren sich einig: das Buch ist mit heißer Nadel gestrickt, auf ein Lektorat wurde aus Zeitgründen wohl verzichtet und so bietet Schröder in diesem Werk einen ähnlich gelungenen Beitrag zur Unterhaltung wie an jenem Wahlabend vor einem Jahr, als er klipp und klar erklärte, eine große Koalition mit der SPD werde es nicht geben. Für Bush hat es in Amerika Michael Moore gebraucht, Schröder schafft das hier ganz allein....

Vor 50 Jahren kochte Budapest. Eine Studentendemonstration weitete sich aus, und die Bevölkerung nutzte die Situation, um gegen die sowjetischen Unterdrückung zu protestieren. Etwa zehn Tage lang herrschte Ausnahmezustand in den Straßen. Dann wurde der Aufstand blutig niedergeschlagen. Aus Anlass des Jahrestages interviewte Kulturzeit den ungarischen Schriftsteller György Dalos über die Situation in Budapest heute und vor 50 Jahren. Dalos hatte vor kurzem den Roman 1956. Der Aufstand in Ungarn veröffentlicht, in dem er eindringlich und bewegend aus Sicht der Protagonisten - der führenden Politiker wie der einfachen Leute - den Verlauf des Aufstandes bis zu seinem tragischen Ende erzählt.

 

07:30 MDR: quergelesen

Büchersendungen in Fernsehen und Hörfunk für Erwachsene gibt es viele! Für Kinder nur eine: "quergelesen". Dabei ist gerade für Kinder und ihre Eltern der Büchermarkt riesig und es ist nicht einfach, sich im Bücherdschungel zurechtzufinden. Dabei will "quergelesen" dem jungen Publikum hilfreich zur Seite stehen. Die moderne Umsetzung und die Moderation von Josefine Preuß bilden eine gute Grundlage, die Brücke zwischen den konkurrierenden und in diesem Fall doch verbündeten Freizeitfaktoren Fernsehen und Buch zu schlagen.

Ab gehts in den Bücherdschungel: Josi war auf der Buchmesse und hat Prämierte und Nominierte gesucht.
Die letzte Sendung gibt es auch online - für all die, die überlegen, ob es sich lohnt, so früh schon vor dem Fernseher zu sitzen :-)

 

08:00 arte: Kultur

Wiederholung von gestern Abend
Bühne ist ja immer der Grenzbereich der Literatur. Und generell verzichte ich an dieser Stelle darauf, auf Bühneninszenierungen aufmerksam zu machen. Aber da Samuel Beckett nun einmal in diesem Jahr seinen 100. Geburtstag gefeiert hätte und allerortens die Beckett-Festivals aufflammen, sei hier der Bericht über die Hamburger Inszenierung des Letzten Bandes erwähnt, das derzeit mit Otto Sanders in der Rolle des Krapps im St. Pauli-Theater gegeben wird. Um nebenbei zu bemerken, dass in diesem Sommer bei Hoffmann & Campe eine Audio-CD mit diesem Stück erschienen ist, die eine szenische Lesung aus dem Schillertheater in Berlin enthält.

Clichy sans clichés heißt ein neuer Bildband, für den 14 renommierte Fotografen ein Jahr nach den Unruhen in Frankreich den Pariser Vorort Clichy sous Bois besuchten und ihre Eindrücke im Bild festhielten. Mittlerweile hängen Bilder aus diesem Projekt an großen Plakatwänden in der ganzen Stadt herum, und zeigen das andere, das ruhige, friedliche, wenn auch überaus triste Wohnviertel am Rande Paris' aus einer fast poetischen Perspektive. Ob das reicht, um die politische Situation zu entschärfen, mag dahingestellt sein. Sich überhaupt diesen Brennpunkt ins Bewusstsein zu holen und mit dem Thema auch in der Kunst umzugehen, ist sicher sinnvoll. (mehr zu dem Buch auf der Homepage von 3sat Kulturzeit...)

 

09:00 arte: Kultur

Wiederholung vom Vortag

 

09:05 3sat: Kulturzeit

Wiederholung vom Vortag, Themen siehe 06:20

 

09:35 MDR: Menschen bei Maischberger

Wiederholung vom Vortag. Thema: „Lieblingsdroge Alkohol: Haben wir kein Recht auf Rausch?“
Unter den Gästen ist auch Prof. Dr. Joachim Körkel. Der Suchtpsychologe aus Nürnberg hat eine Alkoholtherapie ohne „Abstinenzdogmatismus“ entwickelt. Mit „kontrolliertem Trinken“ sollen selbst Schwerstabhängige lernen, ihren Konsum zu drosseln. „Natürlich wäre Abstinenz der goldene Weg“, erklärt Körkel. „Er ist aber nicht allen möglich.“ Körkel hat mehrere Bücher zur Suchtproblematik veröffentlicht, so Alkoholabhängigkeit erkennen und behandeln. Mit literarischen Beispielen und Rückfall muß keine Katastrophe sein. Ein Leitfaden für Abhängige und Angehörige

 

11:20 arte: Kultur

Wiederholung vom Vortag

 

13:00 ZDF: Mittagsmagazin

Zu Gast im Sender ist Ruth Maria Kubitschek, die jetzt mit Der indische Ring nach dem Bestseller Das Wunder der Liebe einen neuen Roman veröffentlicht hat: Was fühlt eine Mutter, wenn ihr Sohn ihr verkündet, dass er in Indien heiraten will? Wie stark ist die Liebe, wie groß die Angst vor dem Verlust? Anna verlässt ihren Hof am Bodensee und macht sich auf nach Udaipaur, in die weiße Stadt nach Radjasthan. Kurz vor der Hochzeitszeremonie wird Annas Sohn entführt. Beim Tempel von Ranakpur soll ein Urteil der Götter über die Liebe entscheiden und Anna wird schlagartig bewusst, was wirklich wichtig ist im Leben.

 

13:15 3sat: Berg und Geist: Sibylle Berg

Blöderweise gestern im Abendprogramm übersehen, zum Glück aber noch einmal hier wiederholt: «Sibylle Berg (44) gehört zu den facettenreichsten deutschsprachigen Journalistinnen und Autorinnen der jüngeren Generation. Geboren in der Dichterstadt Weimar, reiste sie 1984 in den Westen aus und lebt seither vorwiegend in Zürich. Ihre satirisch geprägten Kolumnen sind unter anderem in "Der Spiegel" und "Die Zeit" erschienen. Seit 1997 ist Berg als Verfasserin von Essays, Erzählungen und Romanen erfolgreich. Ihr aktuelles Werk heißt Habe ich dir eigentlich schon erzählt, ein Märchen für Erwachsene über die Flucht zweier Kinder aus der DDR. Ganz nebenbei ist Berg ist auch als Theaterautorin gefragt - Ende September feierte das Musical "Wünsch dir was" am Zürcher SchauspielhausPremiere.
Beat Kuert und Michael Lang treffen Sibylle Berg im Tessin, im malerischen Ort Tegna bei Locarno. Dort gibt die eigenwillige Popliteratin Auskunft über ihre Wahlheimat Schweiz.» (Senderangaben)

 

13:45 3sat: Porträt Ruth Klüger - "Ich komm nicht von Auschwitz her, ich stamm' aus Wien!"

"Auch von mir melden die Leute, die etwas Wichtiges über mich aussagen wollen, ich sei in Auschwitz gewesen. Aber so einfach ist das nicht, denn was immer Ihr denken mögt: Ich komm' nicht von Auschwitz her, ich stamm' aus Wien!": Mit diesen Worten beschreibt die 1931 in Wien geborene Literaturwissenschafterin Ruth Klüger ihre eigene Identität. Mit ihrer Autobiografie Weiter leben. Eine Jugend hat Klüger ihre Kindheit in Wien beschrieben. Eine Kindheit, die nur wenige Jahre friedlich war. Mit einer der letzten Deportationen wurde sie 1942 gemeinsam mit der Mutter zunächst nach Theresienstadt und schließlich nach Auschwitz gebracht. Kurz vor Kriegsende gelang den beiden die Flucht, 1947 emigrierten sie in die USA.
In Wien begab sich Ruth Klüger gemeinsam mit Renata Schmidtkunz auf Spurensuche.
Mit "Ich komm nicht von Auschwitz her, ich stamm' aus Wien!" erinnert 3sat an den 75. Geburtstag von Ruth Klüger am 30. Oktober. (Senderangaben)

 

19:20 3sat: Kulturzeit

Unter anderem geplant für heute Abend ist ein Bericht über das Buch der amerikanischen Profilerin Helen Morrison: Mein Leben unter Serienmördern. Ihr Arbeitsplatz sind die Hochsicherheitstrakte amerikanischer Gefängnisse. Seit beinahe dreißig Jahren widmet sich die forensische Psychologin der Untersuchung von Serienmördern, und in Monate währenden Gesprächen mit Tätern versucht sie zu verstehen, was sie zu ihren monströsen Taten treibt. Wird man als Serienmörder geboren? Ist entfesselte Tötungslust auf einen neurologischen Defekt zurückzuführen? Oder spielt möglicherweise Missbrauch in der Kindheit eine Rolle? In ihrem faszinierenden Buch präsentiert Helen Morrison die spektakulärsten Fälle ihrer Karriere als Profilerin und schildert eindringlich, was es bedeutet, einem Beruf nachzugehen, den wir aus Büchern und Filmen kennen – dessen reale Seite uns aber bisher verborgen blieb.

 

20:00 arte: Kultur

Täglich von montags bis samstags präsentiert das Kulturjournal Neues aus der europäischen Kulturszene.

 

22:00 WDR: FrauTV

Zwei Buchtipps hat Christine Westerwelle in ihrer Rubrik "Vorgelesen": „Kamtschatka “ von Marcelo Figueras und „Gut gegen Nordwind“ von Daniel Glattauer. Ihre Kommentare zu den Büchern sind auf der Infopage des Senders schon vorabgedruckt - aber sie hier wiederzugeben würde wohl die Grenzen des Copyrights sprengen. Insofern beschränke ich mich hier darauf hinzuweisen, dass „Gut gegen Nordwind" bereits hier im Literaturblog ausführlich - mit Lese- und Hörprobenlinks sowie Links auf weitere Onlinerezensionen besprochen wurde. Es ist eine Liebesgeschichte in Emails, sehr modern, sehr schnell zu lesen, teilweise sehr amüsant. Wie gesagt, an anderen Stellen mehr davon.
„Kamtschatka“ ist auch für mich ein neuer Titel. Im Verlagstext heißt es vielversprechend: «Kurz nach dem Militärputsch in Buenos Aires 1976 taucht ein regimekritischer Anwalt mit seiner Familie in einem abgelegenen Landhaus unter. Was für die Eltern bitter-gefährliche Überlebenstechnik ist, wird für die beiden Söhne zu einem grandiosen Abenteuer mit Codes, Agenten und Verstecken. Figueras verwebt aus der Sicht des zehnjährigen Harry Bedrohung und Spiel, Spannung und Angst zu einem tragikomischen Roman voll existenzieller Kraft und mit einer wunderschönen Erzählstimme.» Und Christine Westerwelle meint kurz, aber deutlich: "Bitte unbedingt lesen". Mehr dazu in der Sendung.

 

 

23:00 NDR: Zapp - Das Medienmagazin

Auch bei Zapp geht es heute unter anderem um Gerhard Schröders neues Buch (s. Kulturzeit heute morgen). Der Sender verspricht, einen Blick hinter die mediale Vermarktung dieses fragwürdigen Bestsellers zu werfen: «Deutschland, ein Schröder-Märchen? Der Eindruck entsteht, wenn man dieser Tage eine Zeitung aufschlägt oder sich durch die Fernsehkanäle zappt. Gerhard Schröder regiert wieder die Schlagzeilen - dieses Mal, weil er ein Buch geschrieben hat. Zum Regieren bräuchte man nur "Bild, BamS und die Glotze" war einst seine Parole. Für die Vermarktung seines Buches aber muß er sich nicht nur auf diese Medien beschränken. "Spiegel" und "Bild"-Zeitung haben sich einen Kampf um den Erstabdruck geliefert. Alle anderen Medien zogen nach, konnten ebenfalls nicht widerstehen, sich in die "Verwertungskette" einzureihen. Gewonnen haben dabei vor allem Gerhard Schröder und seine PR-Agentur, die bereits mit der Vermarktung von Eva Herman einen Coup landetet.» (Senderangaben)

 

01:40 3sat: Kulturzeit

Wiederholung von 19:20 Uhr

 

01:14 arte: Judith Butler, Philosophin der Gender

Die amerikanische Philosophin und Feministin Judith Butler plädiert für eine nicht repressive Ethik gegenüber Minderheiten und stellt einen zu eng gefassten Feminismus-Begriff in Frage. Anlässlich der Übersetzung ihres neuesten Buches "Undoing gender" ins Französische ("Défaire le genre", Editions Amsterdam) zeigt ARTE ein Porträt der streitbaren Wissenschaftlerin.
Mit dem Buch setzt die amerikanische Philosophin und Feministin ihre umfassende "Dekonstruktion" des Weiblichen und des Männlichen fort. Butler, von Michel Foucault inspiriert und wie dieser Vorkämpferin für ein tolerantes Recht und eine nicht repressive Ethik gegenüber Minderheiten, plädiert für eine Gesellschaft, in der alle Menschen genug Raum zum Leben finden. Die in Frankreich kaum und in Deutschland nur mäßig bekannte Judith Butler hat einen Lehrstuhl in Berkeley und ist eine der Leitfiguren eines Wissenschaftszweiges, der in den Vereinigten Staaten unter dem Begriff "gender studies" - Geschlechterforschung - bekannt geworden ist. (Soweit meine Nachforschungen reichen, ist eine deutsche Übersetzung des 2004 im Original erschienenen Bandes "Undoing gender" derzeit nicht zu haben. Suhrkamp veröffentlicht im September 2006 ihre Frankfurter Vorlesung von 2002: Kritik der ethischen Gewalt)

01:55 SWR: Leute night

Die Islam-Expertin Souad Mekhennet ist als Kind muslimischer Einwanderer in Deutschland geboren. Ihre Eltern stammen aus Marokko und der Türkei. Sie selbst ist Journalistin und spricht fünf Sprachen, darunter arabisch. Sie beschäftigt sich mit Islam, Islamismus und Terrorismus. Sie arbeitet für Radio und Fernsehen und schreibt u.a. für die "New York Times". Sie war gerade in Syrien und im Libanon. Ihr aktuelles Buch lautet: Die Kinder des Dschihad. Die neue Generation des islamistischen Terrors in Europa.

 

02:25 SWR: Leute night

Er kommt aus Bielefeld, ist gelernter Konditor - und einer der größten Abenteurer unserer Zeit: Rüdiger Nehberg überquerte den Atlantik mit einem Tretboot und mit einem Bambusfloß. Er kämpfte sich durch Wüsten, marschierte durch Regenwälder, ernährte sich von Insekten und kam immer wieder in lebensbedrohliche Situationen. Heute engagiert er sich für die Yanomami-Indianer in Südamerika und kämpft mit seinem Projekt "Target" gegen die Beschneidung von Mädchen und jungen Frauen in islamischen Ländern. (Senderinfo) Seine letzten Veröffentlichungen waren seine Autobiografie, die übrigens im Februar 2007 als Taschenbuch erscheinen wird, und sein Survival-Handbuch Überleben ums Verrecken., das in diesem Juni erschien.

 

(Texte auf dieser Seite unter Verwendung von Senderinformationen und Verlagsangaben!)