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Location:Hamburg, Germany

Samstag, November 04, 2006

Bücher im Fernsehen, Samstag 04.10.06


Besprochene Titel:

John Berger: Hier, wo wir uns begegnen
Wei Hui:
Shanghai Baby
Joachim Fest:
Ich nicht. Erinnerungen an eine Kindheit und Jugend
Peter Lindbergh:
Untitled 116
Necla Kelek:
Die fremde Braut / Die verlorenen Söhne
Udo Grashoff:
In einem Anfall von Depression ... Selbsttötungen in der DDR
Marcelo Figueras:
Kamtschatka
Daniel Glattauer:
Gut gegen Nordwind
Helga Schütte:
Das Fliegerkochbuch
Hind Fraihi:
Undercover in Klein-Marokko
Krista Federspiel
: Die andere Medizin. Alternative Heilmethoden für Sie bewertet
Ellis Huber: Die Gesundheits-Revolution. Radikale Wege aus der Krise - was Patienten wissen müssen
Michael Degen: Nicht alle waren Mörder
Karl Dall
: Auge zu und durch - aus dem Leben eines deutschen Komik-Anarchisten
Ulrike Sommer: Die Gattin
Hilmar Thate: Neulich, als ich noch Kind war
Peter Prange: Werte - von Plato bis Pop: alles, was uns verbindet
Stefan Moses: Ilse Aichinger. Ein Bilderbuch
Felicitas Hoppe: Johanna
Ulrich Clement
: Guter Sex trotz Liebe. Wege aus der verkehrsberuhigten Zone

Programmschema:
06:20 3sat: Kulturzeit
08:00 arte: Kultur
09:00 WDR: west.art
09:00 arte: Kultur
09:05 3sat: Kulturzeit
09:45 HR: Herman & Tietjen
10:15 3sat: Kulturplatz
11:20 arte: Kultur
12:00 RBB: NDR Talkshow
13:00 MDR: artour
15.20 3sat: FrauTV
16:00 NDR: Norddeutsche Kochbücher
20:00 arte: Kultur
22:20 SWR: Menschen der Woche
00:15 arte: metropolis
00:15 3sat: Treffpunkt Kultur
02:29 SWR: Leute night

 

06:20 3sat Kulturzeit

Wiederholung vom Vortag
Ein längeres Interview mit Wei Hui, Autorin des chinesischen Skandal-Romans "Shanghai Baby". 150.000 Exemplare wurden verkauft, bevor das Buch in China offiziell wegen Dekadenz verboten wurde. Denn China ist in sexuellen Dingen noch immer ein wenig prüde und mag es gar nicht, wenn Autorinnen wie Wei Hui offen über sich und ihre Sexualität und ihre Lust schreiben. 40.000 Exemplare wurden nach dem Verbot öffentlich verbrannt. "Das macht nichts", sagt Wei Hui, denn die Anfeindungen beträfen nur das Buch, privat würde man sie ihn Ruhe lassen. Nun wird das Buch verfilmt, mit einer deutschen Produktion und Katja Riemann in einer Nebenrolle. (mehr...)

Irgendwo in den Savoyer Bergen lebt er, verbringt seine Spätsommer mit den Bauern bei der Heuernte und ist doch durch und durch Publizist, Autor. In den 70er Jahren unterstützte John Berger die Black Panther-Bewegung, machte immer wieder auch als Literaturkritiker von sich reden. Jetzt hat er einen Erzählband herausgebracht, der leichthändig alle Genreklischees sprengt. Surreal? Fantasy? Berger reist, und überall trifft er auf Menschen, die ihn seinerzeit ein Stück seines Wegs begleitet haben. Nur, dass diese Menschen mittlerweile längst tot sind. Doch was ändert das? Es macht sie nicht weiser, aber auch nicht weniger sympathisch. Hier, wo wir uns begegnen erzählt vom Sichtbaren und Verborgenen, der Kunst und dem Leben. Vom Begegnen und vom Abschied nehmen. (mehr...)

Wer noch ein Exemplar von Joachim Fests "Ich nicht" haben will, sollte allerschnellstens den Buchhändler seines Vertrauens aufsuchen. Kein Geringerer als Jürgen Habermas hat nämlich eine einstweilige Verfügung gegen den Rowohlt-Verlag erwirkt. Die Autobiographie darf danach nicht mehr in der aktuellen Fassung verbreitet werden. In dem Buch beschreibt Fest in einer Passage Habermas als HJ-Führer, der dem NS Regime "mit allen Fasern seiner Existenz verbunden gewesen" sei. Er bezieht sich dabei auf eine Anekdote zwischen Habermas und seinem Freund, dem Historiker Hans-Ulrich Wehler, die 1943 zusammen einen Erste-Hilfe-Kurs des Jungvolks besuchten. Auch nach Angaben von Wehler ist die Darstellung in Fests Buch nicht korrekt. Habermas sei kein überzeugter Jung-Nazi gewesen.

08:00 arte: Kultur

Wiederholung vom Vorabend.
Peter Lindbergh, der weltweit erfolgreichste – und beliebteste – Modephotograph deutscher Herkunft, hat im letzten November seinen 60. Geburtstag gefeiert. Dafür, daß er sich bis zu seinem 29. Lebensjahr »nie für Photographie interessiert« hatte, ist seine Karriere umso erstaunlicher und nur als Senkrechtstart eines begnadeten Spätberufenen zu bezeichnen. Es war dann Liebe auf den ersten Blick, als er 1971 zum erstenmal eine Kamera in die Hand nahm – und es war seine Liebe zu schönen Frauen, die ihn wenige Jahre später an die Spitze der internationalen Photographenelite katapultierte. Kein anderer verstand und versteht es so gut, die Persönlichkeit und Individualität seiner Modelle über alle »Verkleidungen «, Posen und Inszenierungen hinweg in atemberaubenden Bildern zur Geltung zu bringen. "Untitled 116" heißt sein neuer Bildband, der jetzt bei Schirmer/Mosel herausgekommen ist. arte Kultur sprach mit dem Künstler.

 

09:00 WDR: west.art

Wiederholung vom 26.10.06
"Emoticon", so heißen die kleinen Zeichen, mit denen im Internet-Mail-Verkehr Gefühle ausgedrückt werden. Mit "Emoticons" lockt Aischa, Hauptfigur von Jessica Durlachers Roman, den jungen Israeli Daniel in eine tödliche Falle. west.art über ein eindringliches und verstörendes Buch zum israelisch-palästinensischen Konflikt.

 

09:00 arte: Kultur

Wiederholung von 08:00 Uhr

 

09:05 3sat: Kulturzeit

Wiederholung von 6:20 Uhr

 

09:45 HR: Herman & Tietjen

Eine tragende Rolle spielt Literatur in dieser Sendung nicht. Von den zahlreichen Gästen (Barbara Eligmann, Cornelia Poletto, Elisabeth Lanz, Hilmar Thate, Martin 'Maddin' Schneider, Volker Beck, Norman Stadler, Walter Wüllenweber, Ludger Pistor) ist lediglich Hilmar Thate anwesend, um seine Autobiografie "Neulich, als ich noch Kind war" vorzustellen. Immerhin verkörpert er fünf Jahrzehnte deutscher Theater- und Filmgeschichte – ein reiches Leben, voll an Anekdoten, Begegnungen, Erinnerungen. (mehr...)

 

10:15 3sat: Kulturplatz

Heute ohne Buchbesprechungen!

 

11:20 arte: Kultur

Wiederholung von 08:00 Uhr

 

12:00 RBB: NDR Talkshow

Wiederholung vom 27.10.06
Die türkischstämmige Sozialwissenschaftlerin Necla Kelek, prangert an, was sich zuvor nur wenige getraut haben, was bisher unter dem Deckmantel der Religionsfreiheit als kulturelle Eigenheiten von Immigranten entschuldigt worden ist. Sie sagt: "Der Islam verhindert die Integration der muslimischen Migranten in Deutschland. Wir haben es mit einer totalitären Ideologie zu tun, die westliche Werte ablehnt und eine Lebenshaltung propagiert, die ganz anders strukturiert ist, als wir die demokratische, deutsche Gesellschaft gestalten wollen. Die Folge ist, dass wir nun in der dritten Migrantengeneration eine verlorene Gesellschaft haben." Nicht nur von islamischen Fundamentalisten wird Necla Kelek als Nestbeschmutzerin gegeißelt - auch viele Deutsche stören sich an der Offenheit der streitbaren Muslimin. Die in Istanbul geborene Autorin der beiden Bestseller "Die fremde Braut" und "Die verlorenen Söhne" macht keinen Hehl daraus, dass sie nichts hält von einer Multikulti-Schwärmerei, die lange Zeit die politische Debatte um die Integration von Muslimen in Deutschland beherrscht hat.

 

13:00 MDR: artour

Wie glücklich waren die Menschen im Arbeiter- und Bauernparadies wirklich? Die DDR gehörte zu den Staaten, in denen überdurchschnittlich viele Menschen durch eigene Hand starben. Im weltweiten Vergleich der Selbsttötungsraten nahm der »erste sozialistische Staat auf deutschem Boden« einen Spitzenplatz ein.
Der Leipziger Historiker und Biochemiker Udo Grashoff hat mehrere tausend Suizidfälle ausgewertet und fertigte mit In einem Anfall von Depression ... Selbsttötungen in der DDR erstmalig eine Analyse des Selbstmordgeschehens für die gesamte Zeit der DDR an. Dabei zeigt er unterschiedliche Arten im Umgang mit Selbsttötungen auf und geht auf entsprechende Entwicklungen im medizinischen Bereich ein. Zugleich behandelt er den durch Partei und Staat vorgegebenen ideologischen Diskurs dazu und die damit verbundenen kulturellen Praktiken. Der Zusammenhang zwischen Repression und Suiziden wird anhand von bisher unveröffentlichtem statistischem Material wissenschaftlich erörtert. (Leseprobe beim Verlag ansehen)

 

15:20 3sat: FrauTV

Zwei Buchtipps hat Christine Westerwelle in ihrer Rubrik "Vorgelesen": „Kamtschatka “ von Marcelo Figueras und „Gut gegen Nordwind“ von Daniel Glattauer. Ihre Kommentare zu den Büchern sind auf der Infopage des Senders schon vorabgedruckt - aber sie hier wiederzugeben würde wohl die Grenzen des Copyrights sprengen. Insofern beschränke ich mich hier darauf hinzuweisen, dass „Gut gegen Nordwind" bereits hier im Literaturblog ausführlich - mit Lese- und Hörprobenlinks sowie Links auf weitere Onlinerezensionen besprochen wurde. Es ist eine Liebesgeschichte in Emails, sehr modern, sehr schnell zu lesen, teilweise sehr amüsant. Wie gesagt, an anderen Stellen mehr davon.
„Kamtschatka“ ist auch für mich ein neuer Titel. Im Verlagstext heißt es vielversprechend: «Kurz nach dem Militärputsch in Buenos Aires 1976 taucht ein regimekritischer Anwalt mit seiner Familie in einem abgelegenen Landhaus unter. Was für die Eltern bitter-gefährliche Überlebenstechnik ist, wird für die beiden Söhne zu einem grandiosen Abenteuer mit Codes, Agenten und Verstecken. Figueras verwebt aus der Sicht des zehnjährigen Harry Bedrohung und Spiel, Spannung und Angst zu einem tragikomischen Roman voll existenzieller Kraft und mit einer wunderschönen Erzählstimme.» Und Christine Westerwelle meint kurz, aber deutlich: "Bitte unbedingt lesen". Mehr dazu in der Sendung.

 

16:00 NDR: Norddeutsche Kochbücher

Kochbücher gibt es wie Sand am Meer. Nicht wenige davon handeln von der norddeutschen Art, es sich bei Tisch gut gehen zu lassen. Die wenigen Perlen aus der Flut der Rezeptsammlungen herauszufischen - dieser Aufgabe hat sich Olaf Kaune mit Leidenschaft gewidmet.
Das Fliegerkochbuch von Helga Schütte aus Oldenburg ist solch eine Perle. Die passionierte Hobbypilotin hat auf ihren unzähligen Reisen fleißig Rezepte gesammelt und diese mit traditionellen Rezepturen aus ihrer Familie kombiniert. Zusammen mit Werner Kropp - der Oldenburger Kochlegende hat sich das Trio auf dem Flugplatz in Ganderkesee und im Restaurant Le Journal in Oldenburg getroffen um die schönsten Rezepte des Fliegerkochbuchs vorzustellen und nachzukochen.
Das Buch ist leider über amazon.de derzeit nicht zu bekommen. Dafür hat es ein Portal names airshampoo.de im Programm. Dort kann es zu einem Preis von 11,95 € plus 2,90 Porto bestellt werden.

 

16:00 Das Erste: Europamagazin

Die junge Belgierin Hind Fraihi hat zwei Monate mit falscher Identität in Kreisen radikaler Moslems gelebt. Sie suchte Antworten auf verschiedene Fragen: Wie denken Extremisten, und warum denken sie so? Wie sind die Moslemextremisten überhaupt, und sind sie bereit für terroristische Aktionen? In Molenbek, dem Klein-Marokko von Belgien, lebte sie in einer Studentengemeinschaft. Sie ging dahin, wohin keine Kameras kommen und Journalisten keinen Zugang haben. Offenherzig sprach sie mit radikalen Islamisten über den Koran. Sie hat über ihre Erfahrungen ein Buch geschrieben mit dem Titel: „Undercover in Klein Marokko“. Eine ihrer Erfahrungen: die Gewaltbereitschaft der Muslime nimmt zu, nicht nur in Großstädten. (Das Buch ist bisher nur auf holländisch erschienen.)

 

20:00 arte: Kultur

Die große Kulturwundertüte artes: Keiner weiß, was drin sein wird. Aber es lohnt sich allemal, sie aufzumachen. :-) Wie immer mit einer bunten Mischung aus kulturellen Versatzstücken aller Couleur.

 

22:20 SWR: Frank Elstner: Menschen der Woche

Seine Autobiographie heißt: "Auge zu und durch - aus dem Leben eines deutschen Komik-Anarchisten". Seit fast vierzig Jahren steht Karl Dall in der ersten Reihe der deutschen Komikerkollegen. In dieser Zeit erlebte er zwei Karrieren: Zwölf Jahre war er mit dem Anarcho- und Spaßquartett Insterburg & Co. unterwegs, dann, im öffentlichrechtlichen und privaten Fernsehen, zuständig für die »garantiert unangepassten« Sendungen (»Dall-As«, »Verstehen Sie Spaß«, »Karls Kneipe«).

Die Ehefrau von DGB-Chef Michael Sommer zeigt in ihren Polit-Thrillern, wie spannend Berliner Politik, wie menschlich die Akteure und wie verschlungen die Wege der Intrige sein können. Ulrike Sommer will das Genre Polit-Thriller auch in Deutschland salonfähig machen. Ihr aktueller Roman heißt "Die Gattin" (Knaur-Verlag).

 

23:00 3sat: Menschen bei Maischberger

Wiederholung vom 31.10.06. Thema: "Sanfte Medizin: Fortschritt oder falsche Hoffnung?"

Die Autorin des Stiftung-Warentest-Ratgebers "Die Andere Medizin. "Alternative" Heilmethoden für Sie bewertet" Krista Federspiel warnt vor alternativen Heilmethoden. "Die meisten Anwendungen haben keine Wirkung, manche sind sogar gefährlich", kritisiert die Medizinjournalistin aus Wien.

Der ehemalige Präsident der Berliner Ärztekammer Ellis Huber geht seit Jahren mit seinen Berufskollegen hart ins Gericht. "Den meisten Ärzten geht es nicht ums Heilen", sagt der Bestsellerautor ("Die Gesundheits-Revolution. Radikale Wege aus der Krise - was Patienten wissen müssen "). Für viele Mediziner seien Patienten nur Nummern in der Abrechnungskartei. Ellis lobt alle Ärzte, die anstatt nur Tabletten zu verschreiben auch sanfte Medizin, Naturheilmethoden und psychologische Ansätze nutzen.

Zugeschaltet ist Michael Degen. Ohne mutige Mitmenschen hätten der Schauspieler und seine Mutter den Holocaust nicht überlebt. Degen zählt zu den knapp 1400 Berliner Juden, die den Nationalsozialismus versteckt überstanden. Am Mittwochabend zeigt Das Erste die Verfilmung seiner Autobiographie "Nicht alle waren Mörder". "Es ist eine Hommage an die Menschen, die meiner Mutter und mir das Leben gerettet haben", so Degen.

 

00:15 arte: metropolis

Die Wertediskussion ist in vollem Gange. Die einen reden von der Notwendigkeit einer Leitkultur, andere von einer unredlichen Gesellschaft, einer wertelosen Zeit. Ein Thema, das auch immer mehr im Literaturbetrieb Beachtung findet. Gerade neu erschienen ist Peter Pranges Kompendium „Werte - von Plato bis Pop: alles, was uns verbindet“.
„Alle suchen nach Werten, dabei sind sie längst da..., in Europa zumindest seit Sokrates“, sagt Peter Prange, der in seinem Buch 20 Thesen- und Gegenthesen aufeinander treffen lässt, die charakteristisch für das europäische Denken sind. Er macht deutlich, dass es kaum einen Lebensbereich gibt, über den in den vergangenen zweieinhalbtausend Jahren nicht ausführlich nachgedacht wurde - über Toleranz und Prinzipientreue ebenso wie über Glück und Askese, Leben und Sinn.

 

00:15 3sat: Treffpunkt Kultur

Wiederholung vom 30.10.06
Das alte Phänomen. Treffpunkt Kultur dauert im ORF 90 Minuten, in der 3sat-Version nur 45. Dafür weigert sich 3sat beharrlich, die Inhalte der gekürzten Sendung im Vorfeld bekannt zu geben. Folgende Buchbesprechungen gab es in der Langfassung:

Ilse Aichinger gehört zu den bedeutendsten Schriftstellerinnen des 20. Jahrhunderts. Ihr erster und einziger Roman "Die größere Hoffnung" ist eines der wichtigsten literarischen Dokumente der frühen Nach-Holocaust-Literatur. Aus Anlass des Geburtstages der medienscheuen Schriftstellerin ist der Bildband "Ilse Aichinger. Ein Bilderbuch von Stefan Moses " im Fischer-Verlag erschienen. Er bietet eine berührende Reise durch Leben und Werk der sanften und zugleich kämpferischen Autorin.

"Experiment" bedeutet "Wagnis". In der Literatur heißt das: Sprache ausprobieren statt Sprache nachahmen oder wiederholen. In Zeiten der proklamierten Renaissance der erzählenden Literatur hat es diese Form der Literatur schwer. Aber muss das so sein? Die Schriftstellerin Felicitas Hoppe ist zur Zeit in aller Munde, sie ist so etwas wie ein Star der jungen deutschsprachigen Literaturszene. Und das obwohl oder gerade weil sie Bücher schreibt, die sich nicht so leicht kategorisieren lassen. So ihre sehr moderne Annäherung an Johanna von Orleans, die alles andere als ein historischer Roman ist.

 

02:29 SWR: Leute night

Nichts beschäftigt die Menschen mehr als Liebe, Leidenschaft und Sexualität. Wer fliegt auf wen? Wer passt zu wem? Wer bringt wen um den Verstand? Was passiert, wenn die Verliebtheit abklingt? Was tun, wenn die Beziehung zu gleichförmig und grau wird? Prof. Ulrich Clement ist einer der anerkanntesten deutschen Sexualwissenschaftler. Er glaubt, dass Männer und Frauen sehr unterschiedliche Bedürfnisse haben. Und dass jeder von uns seinen Preis für Liebe und Leidenschaft zahlen muss. Darüber schreibt er ausführlich in seinem aktuellen Buch Guter "Sex trotz Liebe. Wege aus der verkehrsberuhigten Zone".