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Neuerscheinungen und Rezensionen

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Location:Hamburg, Germany

Donnerstag, Dezember 14, 2006

Bücher im Fernsehen, Donnerstag 14.12.06


Besprochene Titel:

Axel Hacke: Das Beste aus meinem Leben
Siegfried Tesche: "Mr. Kiss Kiss Bang Bang". Die Geschichte der James-Bond-Filmmusiken
Bernd-Lutz Lange:
Ratloser Übergang
Marianne Rosenberg: Kokolores
Klaus Stern / Jörg Herrmann: Andreas Baader. Das Leben eines Staatsfeindes
Gerhard Schröder: Entscheidungen. Mein Leben in der Politik
Gabriela zu Sayn-Wittgenstein-Sayn: Filippas Engel. Aus den Tagebüchern von Filippa Sayn-Wittgenstein

Thema:

Astrid Lindgren

Programmschema:
06:20 3sat: Kulturzeit
08:00 arte: Kultur
09:00 arte: Kultur
09:05 3sat: Kulturzeit
11:20 arte: Kultur
15:45 3sta: Schriftsteller der Welt
19:15 3sat: Kulturzeit
20:00 arte: Kultur
22:05 MDR: artour
22:15 RBB: Stilbruch
22:30 BR: capriccio
01:40 3sat: Kulturzeit
02:05 MDR: artour
03:46 SWR: Leute night

 

05:30 ARD/ZDF: Morgenmagazin

Zu Gast im Studio: Autor Axel Hacke, Von 1981 bis 2000 arbeitete er als Reporter und Streiflicht-Autor bei der Süddeutschen Zeitung, für deren Magazin er bis heute unter dem Titel "Das Beste aus meinem Leben" seit Jahren eine viel gelesene Alltagskolumne schreibt: Berichte aus dem Alltag eines Mannes in den besten Jahren, seiner Ehefrau Paola und des kleinen Sohnes Luis sowie natürlich des sprechenden Kühlschranks Bosch. Im nun vorliegenden ersten Auswahl-Band sind die schönsten und beliebtesten dieser Geschichten voller Witz und Melancholie versammelt, also: das Beste vom Besten - und die Vorlage für die gleichnamige TV-Serie im Ersten.
Seine journalistische Arbeit wurde mit vielen Preisen ausgezeichnet: Joseph-Roth-Preis (1987), Egon-Erwin-Kisch-Preis (1987 und 1990) und Theodor-Wolff-Preis (1990). Hackes Bücher, zu denen mehrere Bestseller (Der kleine Erziehungsberater, Der kleine König Dezember) gehören, wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt.

 

06:20 3sat: Kulturzeit

Wiederholung vom Vortag.

Das Gesicht von 007 wechselt, doch sein Leitmotiv bleibt immer gleich. Das neue Buch "Mr. Kiss Kiss Bang Bang. Die Geschichte der James-Bond-Filmmusiken" zeigt, wie die Erfolgsmarke von James Bond erst durch eine simple Folge von Anschlägen auf der E-Gitarre begründet wurde: Die Songs zu den Abenteuern des bekanntesten Geheimagenten Ihrer Majestät erhielten Golden Globes und Oscarnominierungen, die Interpreten lesen sich wie das »Who Is Who« der internationalen Musikszene - Shirley Bassey, Tom Jones, Louis Armstrong, Paul McCartney, Tina Turner, Madonna und viele mehr. Dazu entstand eine Unzahl von Coverversionen, Neuaufnahmen und Arrangements durch weitere berühmte Interpreten und Orchester.
Unterhaltsam und kenntnisreich erzählt Deutschlands Bond-Kenner Nr. 1, Siegfried Tesche, die spannende und vielfach kuriose Geschichte der James-Bond-Musiken, ihrer Interpreten sowie zahlreiche Anekdoten. Wussten Sie zum Beispiel, dass die Produzenten ein Titellied von Eric Clapton nicht verwendeten und es auch nicht zu einer Vereinbarung mit Frank Sinatra kam, für 007 zu singen? Der Bond-Koproduzent Harry Saltzman hasste "Goldfinger" von Shirley Bassey, und beinahe wäre der Song nicht im Film gewesen. Dass sich allein der Soundtrack später millionenfach verkaufte, wird ihn bestimmt schwer geärgert haben ...
Siegfried Tesche, Jahrgang 1957, ist promovierter Filmwissenschaftler und arbeitet als freier Journalist für Presse, Funk und Fernsehen. In seiner Begeisterung für den britischen Gentleman-Agenten hat er mittlerweile eine der weltweit größten Bond-Sammlungen zusammengetragen und mehrere Bücher über Bond veröffentlicht.

Weitere Themen:

 

08:00 arte: Kultur

Wiederholung von gestern abend. Themen:

  • Digitaler Tanz: Das 4. Monaco Dance Forum
  • Die Angst der Diamantenhändler vor dem Kino: "Blood Diamond" mit Leonardo DiCaprio
  • Kinostarts der Woche
  • Der Wiener Jazz-Musiker Oskar Klein ist tot
  • Sandra Pires präsentiert ihr neues Album: "Destino"

 

09:00 arte: Kultur

Wiederholung vom Vortag

 

09:05 3sat: Kulturzeit

Wiederholung vom Vortag

 

11:20 arte: Kultur

Wiederholung vom Vortag

 

15:45 3sat: Schriftsteller der Welt - Besuch bei einer alten Dame

Astrid Lindgren und ihr Leben. Film von Peter von Sassen. Erstsendung 21.8.1994

Die Kinderbuchautorin Astrid Lindgren (1907 - 2002) schrieb die meisten ihrer 36 Bücher auf einem kleinen Holzbalkon in ihrem Sommerhaus am Meer.
Peter von Sassen und Kameramann Erwin Neu sind die Letzten, denen Astrid Lindgren gestattete, einen größeren Film über ihr Leben zu drehen. Bei mehreren Besuchen in ihrer Stockholmer Wohnung und während gemeinsamer Fahrten zum Sommerhaus entstand ein geradezu freundschaftliches Verhältnis.

 

19:20 3sat: Kulturzeit

Kulturzeit gehört zu den etwas aktuelleren Kultursendungen des dt. Fernsehens. Daher werden die Themen des Tages meistens erst im Lauf des Tages bekannt gegeben. Voraussichtlich heute:

Weitere Themen:



20:00 arte: Kultur

Spontan, jung, mit einem gewissen Hang zur Bühnenkunst. Das ist arte Kultur. Niemand weiß im Vorfeld, worum es in den 12 Minuten Sendezeit tatsächlich gehen wird. Dafür sind sie aktuell wie sonst kaum eine Kultursendung im deutschen Fernsehen.

 

22:05 MDR: artour

In seinem Buch "Ratloser Übergang. In meinem neuen Deutschland" erzählt der Kabarettist Bernd-Lutz Lange vom Wunder der Maueröffnung und vom Übergang vom geteilten zum vereinigten Land: 17 Jahre sind vergangen, seit Schabowski den legendären Zettel hervorzog und erklärte, daß die Bürger der DDR nun uneingeschränkt reisen dürften. Auf einmal geschah, woran niemand mehr geglaubt hatte - die Grenze war offen! Die Menschen aus Ost und West lagen sich in den Armen. Doch über Nacht wurde alles anders: Neue Arbeit oder gar keine, und fast das ganze ostdeutsche Volk zog um. Die im Osten Gebliebenen hatten gegenüber denen, die "abgehauen" waren, einen großen Vorteil: Sie erlebten den Kapitalismus wenigstens in der Heimat. - 17 Jahre sind vergangen, in denen fast nichts nahtlos, aber vieles ratlos verlief.

Sehr unsentimental und oft sympathisch-selbstironisch berichtet Marianne Rosenberg über ihr Leben, auch von über 30 Jahre im deutschen Show-Geschäft: Zum ersten Mal erzählt sie selbst, und ihr Buch "Kokolores" erlaubt einen Blick auf diese Frau, wie man sie nicht kennt. Bereits mit sechs Jahren will sie Sängerin werden. Bis sie vierzehn wird, ist es ein Spiel. Dann gerät sie in die groteske Glitzerwelt des Showgeschäfts, und irgendwann gibt es keine andere Wahl mehr, als zu singen. Mit Hilfe der Musik gelingt es ihrer Familie und ihr, der Armut zu entkommen. Ihr Vater, der sie in frühen Jahren managte, hatte als einer der wenigen den Holocaust überlebt.

Weitere Themen:

  • Liebeserklärung an die Kindheit: "Vitus", der neue Fredi-Murer-Film
  • Besucherschwund am Leipziger Bildermuseum
  • Falsche Räuchermänner: Plagiate erzgebirgischer Holzkunst



22:15 RBB: Stilbruch

Im Buch "Andreas Baader. Das Leben eines Staatsfeindes" von Klaus Stern und Jörg Herrmann sind erstmals Briefe veröffentlicht, die der RAF-Terrorist Andreas Baader aus dem Gefängnis an seine Lebensgefährtin Ello Michel geschrieben hat.
Baader, geboren 1943 in München, wurde 1977 wegen vierfachen Mordes und mehrerer Mordversuche zu lebenslanger Haft verurteilt. Nach der gescheiterten Entführung der »Landshut« auf dem Flughafen in Mogadischu, mit der die Freilassung von 11 RAF-Häftlingen erpresst werden sollte, beging er am 18. Oktober 1977 in Stammheim Selbstmord. Erstmals äußern sich hier Zeitzeugen, Menschen aus dem privaten Umfeld Baaders und aus seiner Familie, etwa Suse Henkel, die Tochter von Andreas Baader und Ello Michel. Die Liebesbriefe zwischen Andreas Baader und Ello Michel wurden den Autoren zugänglich gemacht. Hinzu kommen zahlreiche bisher unveröffentlichte Fotos aus den Kinder- und Jugendtagen wie aus Untergrund und Gefängnis. Auch die tragische Familiengeschichte der Baaders, vor allem die des Baader sehr nahe stehenden Onkels, eines Solotänzers und Schauspielers, wird zum ersten Mal erzählt.

Weitere Themen:

  • Portrait: Dagmar Manzel
  • Die lange Nacht der Filme in Moabit

 

23:30 BR: Capriccio

  • Endlich können wir sie auch sehen!
    Die Luftschlösser König Ludwigs – jetzt in 3D
  • Archäologische Sensation - So bedeutend wie die Pyramiden!
    Die ältesten Tempel der Menschheit
  • Lebensgefahr:
    Die besten Outdoor- und Abenteuer- Filme der Welt!
  • „Der weiße Planet“
    Ein Dokumentarfilm zeigt die unberührte Naturschönheit der Arktis und ihren möglichen Untergang
  • Der Passauer Ur-Kabarettist Sigi Zimmerschied:
    Hinterkünftig, humorvoll und a bisserl gscherd

 

01:20 MDR: artour

Wiederholung von 22:05 Uhr

 

 

02:05 3sat: Kulturzeit

Wiederholung von 19:20 Uhr

 

02:40 3sat: nachtstudio

 

 

03:46 SWR: Leute night

Gäste heute Nacht:

  • 03:46 Gerhard Schröder, Ex-Bundeskanzler (Folge 859)
    Sieben Jahre lang war Gerhard Schröder Bundeskanzler. Als erster Regierungschef musste er deutsche Soldaten in Kriegsgebiete schicken, gegen eine Beteiligung im Irak wehrte er sich erfolgreich. Mit der Agenda 2010 setzte er weitreichende Reformen in Gang. Und kaum war er aus dem Amt, schon setzte er sich an seine Memoiren, die in diesem Herbst unter dem Namen "Entscheidungen. Mein Leben in der Politik" erschienen sind. Über seine wichtigsten Entscheidungen, über seine politischen Freunde und Gegner, über Fußball und Skat erzählt Schröder heute in SWR1 Leute.
    Der Sender hat das Gespräch auch als Audio-File online gestellt.
  • 04:18 Fürstin Gabriela zu Sayn-Wittgenstein-Sayn (Folge 758)
    Die erfolgreiche Unternehmerin, die mit Ihrem Schmetterlingshaus einen Publikumsmagneten für den Ort Sayn schuf, hat sieben Kinder großgezogen, ist gläubige Christin und hat im Andenken an Ihre Tochter Filippa, die vor fünf Jahren bei einem Autounfall ums Leben kam, eine Stiftung gegründet: Filippas Engel. Mit dieser Stiftung zeichnet sie Jugendliche aus, die sich für andere in besonderer Weise engagieren. Und unter diesem Titel veröffentlichte sie auch die Tagebücher ihrer Tocher: Filippas Engel. Aus den Tagebüchern von Filippa Sayn-Wittgenstein . Katja Heijnen sprach mit der Fürstin über die Stiftung, weshalb sie sich dazu entschlossen hat, die Tagebücher zu veröffentlichen, über Adel und warum Sie lieber in einem ganz normalen Haus statt auf einem Schloß wohnt.

 

(Alle Informationen auf dieser Seite unter Nutzung der verlinkten Senderinfos und der Verlagsinfos. )