Bücher im Fernsehen, Freitag 08.12.06
| Programmschema: |
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| 05:30 | ZDF: Morgenmagazin |
| 06:20 | 3sat: Kulturzeit |
| 06:30 | BR: Wege zur Literatur - Lesen |
| 08:00 | arte: Kultur |
| 09:00 | arte: Kultur |
| 09:05 | 3sat: Kulturzeit |
| 11:15 | RBB: Stilbruch |
| 11:20 | arte: Kultur |
| 13:00 | MDR: artour |
| 16:30 | arte: Orhan Pamuk - Die Entdeckung der Einsamkeit |
| 18:45 | NDR: DAS! |
| 19:20 | 3sat: Kulturzeit |
| 20:00 | arte: Kultur |
| 22:00 | NDR/HR: NDR Talkshow |
| 22:35 | ZDF: aspekte |
| 23:44 | SWR: Nachtkultur |
| 00:14 | SWR: Literatur im Foyer |
| 03:13 | SWR: Leute night |
| 03:55 | 3sat: Kulturzeit |
| 05:20 | ZDF: aspekte |
05:30 ZDF: Morgenmagazin
Für alle Frühaufsteher. Auch im Weihnachtsmonat Dezember stellt Wolfgang Herles, Leiter der Redaktion "aspekte", im Laufe der immerhin drei einhalb Stunden dauernden Sendung lesenswerte Bücher vor.
Orhan Pamuk: "Istanbul.
Erinnerungen an eine Stadt ":
Eine Hommage an seine Heimatstadt hat Orhan Pamuk mit diesem teilweise autobiographischen
Roman vorgelegt. Der diesjährige Literatur-Nobelpreisträger taucht
ein in die ersten 22 Jahre seines Lebens, die er erst an der Hand der Mutter,
dann im Ford seines Vaters und später auf eigene Faust mit dem Erkunden
Istanbuls verbracht hat. Dabei skizziert Pamuk nicht nur die Metropole am Bosporus,
sondern auch die türkische Mentalität und Geschichte und fängt
den "Hüzün" ein, die türkische Variante der europäischen
Melancholie, die Istanbul fest im Griff hat. Eine Liebeserklärung an die
Stadt, in der Orhan Pamuk zum Schriftsteller heranreifte.
Frederick Forsyth: "Der
Afghane":
Unter dem Decknamen "Al Isra" plant Al Qaida einen Anschlag von unvorstellbarem
Ausmaß gegen die westliche Welt. Als CIA und SIS davon erfahren, bleibt
nur noch eine Chance: Ein Agent muss in die Schaltzentrale des Terrornetzwerkes
eingeschleust werden. Ausgewählt wird Mike Martin, ein erfahrener SIS-Offizier,
der mit der Sprache und Kultur des mittleren Ostens aufgewachsen ist. Und schon
beginnt ein atemloser Wettlauf gegen die Zeit – von Afghanistan über
Indonesien bis nach London. Ein weiterer Wurf des ungekrönten Königs
des Politthrillers – Forsyth verknüpft einmal mehr seine brillanten
Geheimdienstkenntnisse mit aktuellem Zeitgeschehen.
P.J. O’Rourke: "Reisen
in die Hölle und andere Urlaubsschnäppchen",
Reisebeschreibungen. Achtung: Dieses Buch führt auf vermintes Gelände!
Warum eigentlich immer mit den gleichen Langweilern am Strand liegen, fragte
sich der US-amerikanische Satiriker und Journalist P.J. O’Rourke 1984
und buchte eine Woche Bürgerkrieg in Beirut. Dort lernte er nicht nur die
berühmte Strandpromenade kennen, sondern auch, wie man sich in feindlichem
Sperrfeuer verhält. Seitdem begeistert O’Rourke mit seinen Reisebeschreibungen
aus Krisengebieten. Ob Sauftour durch den Libanon, Bürgerkrieg live in
Nordirland oder zwischen serbischen und kroatischen Linien auf dem Balkan –
O’Rourke bringt den täglichen Wahnsinn dieser Welt jenseits der Pauschalreiseparadiese
auf den Punkt – informativ und sprachlich brillant. "Reisen in die
Hölle" bietet eine Auswahl seiner besten Reportagen.
Ugo Riccarelli: "Der
vollkommene Schmerz",
Roman. Kein Buch voll Trostlosigkeit und Depression, wie man vom Titel her schließen
könnte, sondern eine geradezu barocke Hymne an das Leben ist der neue Roman
von Ugo Riccarelli. Der Journalist und Mitarbeiter des römischen Bürgermeisters
erzählt die Geschichte zweier Familien aus Colle, einem kleinen Ort in
der Toskana, von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis nach dem Zweiten Weltkrieg.
Die Bartolis sind bekennende Anarchisten. Immer wieder geraten sie mit dem Staat
in Konflikt. Durch Heirat verbandelt sind sie mit den Bertorellis, einer geschäftstüchtigen
Schweinezüchter-Familie, die während des Faschismus zum Steigbügelträger
der Machthaber wird. Ein sprachlich kraftvoller, opulenter Familienroman vor
dem Hintergrund der italienischen Geschichte.
Tony Parsons: "Als
wir unsterblich waren",
Roman. Der Roman spielt am 16. August 1977 dem Tag, an dem Elvis stirbt. In
London steht der Punk in voller Blüte, täglich entstehen neue Bands.
Terry schreibt für ein Musikmagazin, interviewt die angesagten Punkgruppen.
Wenn diese Nacht zu Ende ist, werden er und seine zwei Freunde ein Stück
erwachsener sein. Nicht nur ein Buch über die Punkkultur, sondern auch
ein buntes Porträt der englischen Gesellschaft – mit autobiografischen
Zügen. Tony Parsons ist selbst eine Ikone der britischen Musikgeschichte.
Er begann seine Karriere beim legendären Musikmagazin New Musical Express,
die Helden der Punkszene wie Sex Pistols oder Clash kannte er alle persönlich.
Inzwischen ist der Ex-Punk Bestsellerautor und erfolgreicher Kolumnist.
Dara Horn: "Die
kommende Welt",
Roman. In New York verschwindet während einer Single Party im Jüdischen
Museum ein wertvolles Chagall Gemälde. Die Kuratorin kommt dem Dieb schnell
auf die Spur. Es ist der verschrobene Intellektuelle Benjamin Ziskind, ein ehemaliges
Wunderkind, das jetzt seinen Lebensunterhalt mit Fragen für eine Quizshow
verdient. Früher hat das Bild seinen Eltern gehört, und Ziskind denkt
nicht daran, das Bild wieder herauszurücken. Die junge amerikanische Autorin
Dara Horn hat eine wahre Geschichte als Grundlage ihrer fiktiven Handlung genommen,
den Diebstahl hat es wirklich gegeben. Sie verbindet die Geschichte eines Bildes
mit einer berührenden Familiensaga, die vom Russland der zwanziger Jahre
ins moderne New York reicht.
06:20 3sat Kulturzeit
Wiederholung vom Vorabend
Mit Thomas Hürlimanns aktuellem Roman "Vierzig
Rosen"
kehren wir zurück zur außergewöhnlichen Familie Katz - bereits
bekannt aus der Novelle Fräulein Stark -, begleiten sie vom Zweiten Weltkrieg
bis in die Zeit ihres Aufstiegs. Marie Katz, die talentierte Pianistin, liiert
sich mit dem aus einfachen Verhältnissen stammenden Max Meier, der sich
an die Spitze der Regierung hocharbeiten will. Eine Erfolgsgeschichte, an dem
die klug im Hintergrund operierende Frau ihren wesentlichen Anteil hat. Sie
verfügt über den notwendigen Stil, er hat den Willen und die Kraft.
Vierzig Rosen sind das Symbol ihrer Liebe, einer Liebe, die manch große
Belastung auszuhalten hat und für beide zu einer prägenden Lebensreise
vom Morgen in den Abend wird.
Nach dem japanischen Angriff auf Pearl Harbour am 7. Dezember 1941 wurden in
den USA japanische Immigranten, aber auch US-Bürger mit japanischen Wurzeln
quasi über Nacht zu Staatsfeinden erklärt und vorbeugend unter Arrest
gestellt. Wie deren Realität in den Lagern aussah, zeigen die Fotografien
der berühmten US-amerikanischen Fotografin Dorothea Lange.
Sie hat die Lebensbedingungen der Lagerinsassen im Auftrag der US-Armee dokumentiert.
Ihr Buch "Impounded"
hat bereits eine erneute Diskussion in Gang gebracht. Sein Herausgeber sieht
Parallelen zu Guantanamo. (mehr...)
Einkaufscenter werden nicht mehr nur auf der grünen Wiese, sondern immer
häufiger auch in den Innenstädten gebaut. Die schöne neue Warenwelt
präsentiert sich in der Regel auf mehreren Etagen, auf denen die Kunden
bequem alles bekommen, was sie brauchen. Die Städte freuen sich zwar über
die Steuergelder und Arbeitsplätze, aber sie geben ihre Kompetenzen an
die Wirtschaft ab, kritisieren Walter Brune, Rolf Junker und Holger
Pump-Uhlmann in ihrer aktuellen Streitschrift "Angriff
auf die City".
(mehr...)
Der Avantgarde-Filmemacher Peter Kubelka hat einem der wichtigsten Bücher
über das Kochen, geschrieben im 19. Jahrhundert vom österreichischen
Koch F.G. Zenker, zu einer Neuauflage verholfen: "Nicht mehr als sechs Schüsseln!". Schüsseln nennen wir heute beim Speisen
"Gänge". Im Vorwort schreibt Kubelka: "Kochen und Essen
sind Ereignisse. Ereignisse sind erlebbar, sie bleiben unsagbar. Sie sind Botschaften.
Nicht auf dem Papier sondern im Mund werden sie gelesen. Fleisch wird Wort.
Das Kochen ähnelt in seiner Arbeitsweise den anderen Künsten. Wie
die Musik, die Malerei, die Dichtung befreit das Kochen von der Banalität
des Alltags." (mehr...)
Weitere Themen:
- Österreichische Vergangenheitsbewältigung: Franzobels Theaterstück "Hirschen" am Grazer Schauspielhaus
- Guy Maddins Film: The Saddest Music In The World
- "Tristan und Isolde" im Aalto-Theater, Essen
- "Gärten: Ordnung, Inspiration, Glück" im Städel Museum, Frankfurt
06:30 BR: Wege zur Literatur: Schreiben
In assoziativer Weise werden verschiedene Themen im Kontext von Literatur in 4 Filmen vorgestellt, die in der gewählten Form den Lese- und Sehgewohnheiten der Jugendlichen entgegenzukommen versucht. In assoziativer Folge wird im Film versucht, die Entstehung von Texten die Motivation zum Schreiben und die Funktion des Schreibens als Möglichkeit der (Selbst-) Verständigung anzusprechen. Vorgestellt werden dabei auch Versuche "experimentellen" Schreibens bzw. Textproduzierens unter Einsatz von elektronischen Medien. Ziel ist letztlich, Anregung zu eigenem Schreiben zu bieten. (mehr...)
08:00 arte: Kultur
Wiederholung vom Vorabend.
Themen:
- Die Brightoner Band "The kooks" auf Deutschlandtournee
- Das türkische Satiremagazin LeMan vor Gericht
- Russischer Booker-Preis an Olga Slawnikowa ist für ihren Roman "2017"
- Hector Obalk über Picassos "Stier" (Teil 2)
09 :00 arte: Kultur
Wiederholung von 8:00 Uhr
09:05 3sat: Kulturzeit
Wiederholung von 6:20 Uhr
11:15 RBB: Stilbruch
Wiederholung vom Vortag.
Andreas Marquardt war einer der brutalsten und gefährlichsten
Zuhälter Berlins. Mit Anfang 40 wird er zu mehreren Jahren Gefängnis
verurteilt. Erst dort vertraut er sich einem Therapeuten an: Der Vater war ein
sadistischer Schläger, der die Familie früh im Stich ließ. Und
seine Mutter missbrauchte ihn jahrelang und fügte ihm seelische Wunden
zu, die bis heute nicht verheilt sind ... 2003 wurde er nach insgesamt acht
Jahren aus der Haft entlassen und ist heute zusammen mit seiner langjährigen
Lebensgefährtin in einer Sportschule in Berlin-Neukölln tätig.
Andreas Marquardt beschreibt in "Härte"
seinen Weg aus dem Teufelskreis der Gewalt - und den Weg zurück ins Leben.
Der renommierte Fotograf Thomas Uhlemann hat in seinem eben
erschienenen Band "Berlin-Ost.
Das letzte Jahrzehnt"
das Alltagsleben in der DDR zwischen 1979 und 1989 dokumentiert. Der Autor ist
seit 16 Jahren Bildreporter bei der Tageszeitung „Berliner Kurier“.
Als Volontär bei der Fotoagentur Zentralbild begann er 1979 seine fotografischen
Streifzüge durch den Osten Berlins und sammelte dabei eine Fülle von
Bildmaterial. Die Auswahl von über 190 Fotos spiegelt in beeindruckender
Weise das Leben in der Hauptstadt der Republik wider. Warteschlangen vor Telefonzellen,
die Entsorgung von Trabis, Strandszenen am Müggelsee oder Kohlelieferungen
in Mitte spiegeln die damalige Zeit wider. Auf seinen Bildern wird auch die
Dynamik und Unruhe der Wendezeit sichtbar. Ein genauer, aber kein nostalgischer
Blick zurück.
Weiteres Thema:
11:20 arte: Kultur
Wiederholung von 8:00 Uhr
13:00 MDR: artour
Im Aufsatzband "Angriff
auf die City",
erschienen 2006 im Droste Verlag, beschäftigen sich namhafte Architekturkritiker,
Stadtsoziologen, Stadtplaner, Geografen, Consulter, Makler und Betreiber von
Einkaufszentren aus unterschiedlichsten Blickwinkeln mit dem Thema, wie man
die Stadtmitte "gesund" gestalten kann und ein ausgewogenes Verhältnis
zwischen Tradition und Erneuerung, zwischen Flair und Wirtschaftlichkeit sowie
zwischen Bummeln und Shoppen schafft. (mehr...)
Marianne Rosenberg, deutsche Schlagersängerin, Texterin und Komponistin,
hat jetzt ein Buch geschrieben, ihre Memoiren, die wirklich eine andere Stimmung
erzeugen als ihre Hits "Er gehört zu mir" oder "Wären
Tränen aus Gold". "Kokolores"
heißt das autobiografische Buch, erschienen im List-Verlag, Berlin. Sehr
beeindruckend, sehr unsentimental und oft sympathisch-selbstironisch. "artour"
sprach mit der Künstlerin, die sich selber als eine "Sinteza und Berlinerin"
bezeichnet. (mehr...)
Weitere Themen:
- Ausstellung im Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig: "Flucht, Vertreibung, Integration"
- Katharina Thalbach inszeniert "Hänsel und Gretel" an der Semperoper Dresden
16:30 arte: Orhan Pamuk: Die Entdeckung der Einsamkeit
Der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels 2005 ging an Orhan Pamuk, dieses Jahr folgt der Literatur-Nobelpreis: "Orhan Pamuk hat ein Werk geschaffen, in dem Europa und die muslimische Türkei zusammenfinden", so die Begründung der Jury. Grund genug für ARTE, dem türkischen Schriftsteller ein ausführliches Porträt zu widmen. Der Film "Die Entdeckung der Einsamkeit" begleitet den Schriftsteller Orhan Pamuk durch "sein" Istanbul, zeigt ihn bei seiner Arbeit und fängt die Stimmung seiner Werke durch faszinierende Bilder aus der Stadt am Bosporus ein. In ausführlichen Gesprächen öffnet sich der sonst so zurückhaltende Autor und offenbart tiefe Einblicke in sein Inneres, nimmt Stellung zu brisanten politischen und religiösen Themen und bringt dem Zuschauer den Menschen näher, der sich hinter dem Schriftsteller verbirgt. (mehr...)
18:45 NDR: DAS!
Er ist bissig, provokativ und witzig. Mit diesen Eigenschaften hat sich der
Engländer und Journalist Roger Boyes in seinem neuen Buch
„My dear Krauts. Wie ich die Deutschen entdeckte“den Deutschen gewidmet. Mit denen verbindet ihn eine Art Hass-Liebe. Seit dreizehn
Jahren lebt der Korrespondent der Londoner "Times" in Berlin und obwohl
er die Hauptstadt billig, arm und schmutzig findet, ist sie ihm zur Heimat geworden.
Um seine Erlebnisse in seiner Wahlheimat, deutsch-englische Befindlichkeiten
und so manche skurrile Sitte geht es auch auf dem Roten Sofa, wenn Roger Boyes
wieder charmant, liebevoll und böse über die Deutschen herzieht.
19:20 3sat: Kulturzeit
Eine wirkliche Themenübersicht wird sich erst heute im Laufe des Tages herauskristallisieren. Schauen Sie doch einfach mal auf der Homepage zur Sendung nach. Geplant sind zunächst folgende Themen:
- Russland nach Anna Politkowskaja
- Krimibuchtipps
20:00 arte: Kultur
Die große Kulturwundertüte artes: Keiner weiß, was drin sein wird. Aber es lohnt sich allemal, sie aufzumachen. :-) Wie immer mit einer bunten Mischung aus kulturellen Versatzstücken aller Couleur.
22:00 NDR/HR: NDR Talkshow
Jutta Speidel wurde bekannt durch erfolgreiche TV-Serien wie "Drei sind
einer zu viel" oder "Forsthaus Falkenau". Im April hat sie sich
von ihrer Erfolgsrolle verabschiedet. Sie wollte frei sein für Neues. Am
6. Oktober hat sie eins ihrer neuen Projekte veröffentlicht. Gemeinsam
mit ihrem Lebensgefährten Bruno Maccallini hat sie die alttestamentarische
Schrift "Das
Hohelied der Liebe"
aufgenommen – 2500 Jahre alte biblische Verse, die in kunstvoller, poetischer
Weise die Liebe feiern. Sie wird erzählen, warum sie diese Verse ausgewählt
hat und was sie ihr bedeuten.
Viel Unwahres ist über die Fütterung frei lebender Vögel geschrieben
worden und hat die Vogelfreunde oft verunsichert. Nun hat sich Professor Peter
Berthold, langjähriger Direktor des Max-Planck-Institutes für
Ornithologie, der Vogelwarte Rudolfszell, des Themas angenommen und beweist
in seinem Buch "Vögel
füttern, aber richtig":
"Vogelfütterung leistet, wenn sie verantwortungsvoll durchgeführt
wird, einen wertvollen Beitrag zum Naturschutz und zum Erhalt unserer Artenvielfalt."
Gemeinsam mit seiner Frau hat Prof. Dr. Berthold in 15 Jahren Forschungsarbeit
neue bahnbrechende Erkenntnisse gewonnen. Was wir also für unsere kleinen
gefiederten Freunde diesen Winter am besten tun, und was wir besser unterlassen
sollten, erfahren wir in der NDR Talk Show vom renommierten Ornithologen Prof.
Dr. Peter Berthold selbst.
Der Autor Peter Richter, selber oft genug Opfer von Wohnungs-Ratgebern, hält
uns mit "Deutsches Haus ? eine Einrichtungsfibel" den Spiegel
vor das Gesicht. Denn nichts zeige die Lage des Landes und die Lebenslügen
seiner Bewohner zuverlässiger als die Einrichtungen der Deutschen. Es seien
die öffentlichsten aller Bühnen, Aufführungsorte absurder Dramen
und grotesker Komödien, kurz: der ganz normale deutsche Wohnwahnsinn. Man
weiß nicht, ob man lachen oder weinen soll, wenn man Peter Richter bei
seiner Besichtigung des deutschen Wohnwahnsinns folgt. Die Wohnung als Weltanschauung:
eine Besichtigung der deutschen Wohnwelten und Einrichtungsexzesse - klug, pointiert
und komisch!
Weitere Gäste:
- Yared Terfa Dibaba: Zwischen Plattdeutsch und Oromo: Das wechselvolle Leben eines Multi-Talents
- Michelle: Über gute Zeiten, schlechte Zeiten: Die Schattenseiten des Ruhms
- Robert Stadlober: Wo Wahrheit, Wahn und Phantasie verschwimmen: Die Abenteuer des Peer Gynt
- Mirja Boes: Plaudern aus dem Nähkästchen: die Geheimnisse der rosaroten Tagebücher
- Hans-Peter Korff : Mit "Agathe" auf Verbrecherjagd: "Die Tote im Bootshaus"
22:35 ZDF: aspekte
Frederick Forsyth, Autor von Welterfolgen wie "Der Schakal"
hat lange in Afghanistan, den USA und Großbritannien recherchiert. Er
berichtet von modernster Geheimdienstüberwachung und maritimen Terrorübungen
al-Qaidas: Al Isra heißt der Plan eines Anschlags der Al Quaida von unvorstellbarem
Ausmaß. Als CIA und SIS zufällig davon erfahren, bleibt nur noch
eine Chance: Ein Agent muss in die Schaltzentralen des Terrornetzwerks eingeschleust
werden, der die Zielkoordinaten des Attentats herausfindet. Mit »Der Afghane«
lässt Forsyth seine Leser die existenzielle Bedrohung des Terrorismus erleben,
die inzwischen in unseren persönlichen Alltag eingedrungen ist. Intensiver
geht es nicht! (mehr...)
Weitere Themen:
- Virtuell besser leben - Konkurrenz für die Realität? Massenhafte Begeisterung für das Computerspiel "Second Life"
- Sex als Prämie: Zwangsprostitution in Konzentrationslagern
- Weg zum Glück: Tibetischer Buddhismus im Westen
- Der weiße Planet: Eine Reise durch die arktischen Jahreszeiten
Die Sendung ist zeitgleich auch als Video-Livestream im Internet zu sehen.
23:44 SWR: Nachtkultur
Ohne die Stammspieler des 1. FC Kaiserslautern wäre 1954 das "Wunder
von Bern" nicht möglich gewesen. Im ersten Nachkriegsjahrzehnt dominierten
die Jungs vom Betzenberg, allen voran Fritz Walter, den deutschen Fußball
wie kaum eine andere Mannschaft. Welche Rolle die Lauterer während des
Nationalsozialismus spielten, schildert Markwart Herzog in
seinem Buch "Der
"Betze" unterm Hakenkreuz. Der 1. FC Kaiserslautern in der Zeit des Nationalsozialismus".
Fast acht Jahre lang hat der Philosoph, Theologe und Kommunikationswissenschaftler
recherchiert und gestützt auf eine Fülle von Fakten, Gerichtsurteilen
und Interviews weithin unbekannte Begebenheiten und persönliche Schicksale
zu Tage gefördert. (mehr...)
Schon seit mehr als zehntausend Jahren ist der Hund für viele der bessere
Mensch. Genau für diese Klientel hat das Hamburger Verlagshaus Gruner +
Jahr jetzt ein neues Hochglanzmagazin auf den Markt gebracht. "Dogs",
ein Heft, das keine Hunde-Frage offen lässt. "Dogs ist emotional und
literarisch, intelligent und verspielt, genau wie Ihr Hund" verspricht
Chefredakteur Thomas Niederste-Werbeck im Editorial des Heftes, das ein bisschen
an ein Lifestylemagazin a la "Park Avenue" erinnert. Ob Lebensart,
Liebe, Familie, Psychologie oder eine Reportage, die über streunenden Straßenköter
in der Südsee berichtet. (mehr...)
Weitere Themen:
- Die ewige Kindfrau: Jane Birkin wird 60
- Lichtspuren: Die Geschichte der ersten Fotografien der Welt
- Einfach der Größte: Die neue DVD Lover
Of Life, Singer Of Song
mit und über Freddie Mercury
00:14 SWR: Literatur im Foyer
Thema: "Älter werden"
Hellmuth Karaseks autobiographische Gedanken und Erinnerungen
"Süßer Vogel Jugend oder Der Abend wirft längere Schatten"
erzählen vom Jungsein, vom Ewigjungsein und vom dann doch nicht mehr Jungsein.
Dabei macht er den Versuch, dem Alter die Altersmilde zu nehmen, und zeigt in
autobiografischen und generationsbiografischen Geschichten, dass das Leben komisch
ist, gerade dann, wenn das Lachen bestenfalls sardonisch sein kann. Er erzählt
von der Liebe und der Erinnerung daran, von der Wohltat und dem Schrecken des
Vergessens und von der Zukunft. Komisch, poetisch, bewegend.
Die Schriftstellerin Barbara Bronnen erzählt in ihrem
neuen Roman "Am
Ende ein Anfang"
eine besondere Liebesgeschichte über zwei, die schon einmal ein Paar waren,
vor über 30 Jahren. Jetzt sind sie um die Siebzig und treffen sich wieder.
Eine langsame Annäherung beginnt. Aber geht das überhaupt: an die
Vergangenheit anknüpfen? "Am Ende ein Anfang" ist das kühne,
kluge Buch einer erfahrenen Autorin zu einem heiklen Thema in unserer älter
werdenden Gesellschaft: das Glück der späten Liebe. Spannend und erotisch,
komisch und traurig - ein Roman, der Mut macht, noch vorn zu leben.
Annette Pehnt hat mit "Haus der Schildkröten"
einen Generationenroman geschrieben, ein Buch über ein großes Tabu,
das Ende unseres Lebens und das Sterben. Er spielt nicht nur unter den Bewohnern
eines Altenheims, sondern auch unter den Besuchern, den Angehörigen, den
Söhnen, den Töchtern. Schuld, Scham, Fürsorge und Peinlichkeit
treiben sie her ins Altersheim »Haus Ulmen«, in das Leben zwischen
Kirschkuchen und Hohem C. In Haus Ulmen herrschen eigene Spielregeln, vergeht
die Zeit anders als in der Welt draußen. Hier, wo das Leben zerfasert,
herrscht das endgültige Jetzt.
Marie-Luise von der Leyen versammelt in "Lebenslinien"
Gespräche mit "Zeitgenossen über 60": Isabelle Allende,
Claude Chabrol, Norman Mailer, Karlheinz Böhm, Martin Walser, sie alle
haben Auskunft gegeben über ihr Leben, über die Erfahrung des Älterwerdens.
In außergewöhnlicher Offenheit erzählen sie über Liebe,
Arbeit, Einsamkeit, Angst und Zorn, über Zufall, Abenteuer und Sinn.
03:13 SWR: Leute night
- 03:13 "Tiki" Küstenmacher, Bestseller-Autor
(Folge 846)
Zu Gast Bestsellerautor und Pastor Werner Tiki Küstenmacher, der vor allem durch seine "Simplify your life"-Buchserieauf sich aufmerksam gemacht hat. War er früher meistgeklauter Karikaturist der christlichen Szene, hat er sich nun durch eine professionelle Verbinung mit Leuten aus dem Management daran gemacht, in Handbüchern zu einem einfachen Lebensstil zu raten. Was dazu führte, dass Millionen Menschen ihre Schreibtische - und oft auch ihr Wohnzimmer - entrümpelten und sich über den so gewonnenen Platz freuten. Seine locker aufbereiteten Theorien betreten selten geistiges Neuland, sind aber so praktisch und leicht zu lesen, dass auch der letzte Literaturmuffel von ihnen profitiert. Heute Nacht also ein Interview mit dem Autoren.
- 03:55 Dr. Rolf Münker, Schönheitschirurg (Folge
785)
hat zwar auch ein Buch "Schönheitschirurgie" geschrieben. Dies stammt aber aus dem Jahr 1991. Und seitdem hat sich auf dem Markt doch so einiges getan. Was genau, erzählt er in der Sendung.
- 04:23 Georg Kreisler, österreichischer Kabarettist
(Folge 618)
„Taubenvergiften im Park“ ist der populärste Song Georg Kreislers. Schon lange vor Protestwelle und Liedermacherboom lehrt er mit bissigem Witz und ätzender Satire die Mächtigen in Politik, Wirtschaft und Militär, die Spießbürger, die Kleingeister und die Miesmacher das Fürchten. Im vergangenen Herbst, als das Interview aufgenommen wurde, erschien die erste Kreisler-Biographie von Hans-Juergen Fink: Georg Kreisler gibt es gar nicht. Die Biographie. Mit Audio-CD: Das unveröffentlichte Plattendebüt von 1947
03:30 3sat: Kulturzeit
Wiederholung von 19:20 Uhr
05:20 ZDF: aspekte
Wiederholung von 22:30 Uhr
(Alle Angaben auf dieser Seite unter Einbeziehung der Senderinformationen und Verlagstexte. Sollte eine Sendung bestimmte Beiträge nicht bringen, liegt das aller Wahrscheinlichkeit nach an falschen Informationen der Sender, nicht an dieser Liste, die lediglich wiedergeben kann, was die Sender an Informationen zur Verfügung stellen. Keine Gewähr für falsche Recorder-Programmierungen.)


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