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Name:Ennka
Location:Hamburg, Germany

Freitag, Dezember 08, 2006

Bücher im Fernsehen, Freitag 08.12.06


Besprochene Titel:

Orhan Pamuk: Istanbul. Erinnerungen an eine Stadt
Frederick Forsyth:
Der Afghane
P.J. O’Rourke:
Reisen in die Hölle und andere Urlaubsschnäppchen
Ugo Riccarelli:
Der vollkommene Schmerz
Tony Parsons:
Als wir unsterblich waren
Dara Horn:
Die kommende Welt
Thomas Hürlimann:
Vierzig Rosen
Dorothea Lange: Impounded
F.G. Zenker:
Nicht mehr als sechs Schüsseln
Andreas Marquardt
: Härte
Thomas Uhlemann: Berlin-Ost. Das letzte Jahrzehnt
Walter Brune:
Angriff auf die City
Marianne Rosenberg:
Kokolores
Brune, Junker, Pump-Uhlmann:
Angriff auf die City
Roger Boyes:
My dear Krauts. Wie ich die Deutschen entdeckte
Jutta Speitel (Sprecherin):
Das Hohelied der Liebe
Peter Berthold:
Vögel füttern, aber richtig
Peter Richter:
Deutsches Haus - Eine Einrichtungsfibel
Markwart Herzog:
Der Betze unterm Hakenkreuz
Hellmuth Karasek:
Süßer Vogel Jugend oder Der Abend wirft längere Schatten
Barbara Bronnen:
Am Ende ein Anfang
Annette Pehnt:
Haus der Schildkröten
Marie-Luise von der Leyen:
Lebenslinien
Werner Tiki Küstenmacher:
Simplify your life
Rolf Münker: Schönheitschirurgie
Hans-Juergen Fink: Georg Kreisler gibts gar nicht

Thema:

Orhan Pamuk


Programmschema:
05:30 ZDF: Morgenmagazin
06:20 3sat: Kulturzeit
06:30 BR: Wege zur Literatur - Lesen
08:00 arte: Kultur
09:00 arte: Kultur
09:05 3sat: Kulturzeit
11:15 RBB: Stilbruch
11:20 arte: Kultur
13:00 MDR: artour
16:30 arte: Orhan Pamuk - Die Entdeckung der Einsamkeit
18:45 NDR: DAS!
19:20 3sat: Kulturzeit
20:00 arte: Kultur
22:00 NDR/HR: NDR Talkshow
22:35 ZDF: aspekte
23:44 SWR: Nachtkultur
00:14 SWR: Literatur im Foyer
03:13 SWR: Leute night
03:55 3sat: Kulturzeit
05:20 ZDF: aspekte

 

 

05:30 ZDF: Morgenmagazin

Für alle Frühaufsteher. Auch im Weihnachtsmonat Dezember stellt Wolfgang Herles, Leiter der Redaktion "aspekte", im Laufe der immerhin drei einhalb Stunden dauernden Sendung lesenswerte Bücher vor.

Orhan Pamuk: "Istanbul. Erinnerungen an eine Stadt ": Eine Hommage an seine Heimatstadt hat Orhan Pamuk mit diesem teilweise autobiographischen Roman vorgelegt. Der diesjährige Literatur-Nobelpreisträger taucht ein in die ersten 22 Jahre seines Lebens, die er erst an der Hand der Mutter, dann im Ford seines Vaters und später auf eigene Faust mit dem Erkunden Istanbuls verbracht hat. Dabei skizziert Pamuk nicht nur die Metropole am Bosporus, sondern auch die türkische Mentalität und Geschichte und fängt den "Hüzün" ein, die türkische Variante der europäischen Melancholie, die Istanbul fest im Griff hat. Eine Liebeserklärung an die Stadt, in der Orhan Pamuk zum Schriftsteller heranreifte.

Frederick Forsyth: "Der Afghane": Unter dem Decknamen "Al Isra" plant Al Qaida einen Anschlag von unvorstellbarem Ausmaß gegen die westliche Welt. Als CIA und SIS davon erfahren, bleibt nur noch eine Chance: Ein Agent muss in die Schaltzentrale des Terrornetzwerkes eingeschleust werden. Ausgewählt wird Mike Martin, ein erfahrener SIS-Offizier, der mit der Sprache und Kultur des mittleren Ostens aufgewachsen ist. Und schon beginnt ein atemloser Wettlauf gegen die Zeit – von Afghanistan über Indonesien bis nach London. Ein weiterer Wurf des ungekrönten Königs des Politthrillers – Forsyth verknüpft einmal mehr seine brillanten Geheimdienstkenntnisse mit aktuellem Zeitgeschehen.

P.J. O’Rourke: "Reisen in die Hölle und andere Urlaubsschnäppchen", Reisebeschreibungen. Achtung: Dieses Buch führt auf vermintes Gelände! Warum eigentlich immer mit den gleichen Langweilern am Strand liegen, fragte sich der US-amerikanische Satiriker und Journalist P.J. O’Rourke 1984 und buchte eine Woche Bürgerkrieg in Beirut. Dort lernte er nicht nur die berühmte Strandpromenade kennen, sondern auch, wie man sich in feindlichem Sperrfeuer verhält. Seitdem begeistert O’Rourke mit seinen Reisebeschreibungen aus Krisengebieten. Ob Sauftour durch den Libanon, Bürgerkrieg live in Nordirland oder zwischen serbischen und kroatischen Linien auf dem Balkan – O’Rourke bringt den täglichen Wahnsinn dieser Welt jenseits der Pauschalreiseparadiese auf den Punkt – informativ und sprachlich brillant. "Reisen in die Hölle" bietet eine Auswahl seiner besten Reportagen.

Ugo Riccarelli: "Der vollkommene Schmerz", Roman. Kein Buch voll Trostlosigkeit und Depression, wie man vom Titel her schließen könnte, sondern eine geradezu barocke Hymne an das Leben ist der neue Roman von Ugo Riccarelli. Der Journalist und Mitarbeiter des römischen Bürgermeisters erzählt die Geschichte zweier Familien aus Colle, einem kleinen Ort in der Toskana, von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis nach dem Zweiten Weltkrieg. Die Bartolis sind bekennende Anarchisten. Immer wieder geraten sie mit dem Staat in Konflikt. Durch Heirat verbandelt sind sie mit den Bertorellis, einer geschäftstüchtigen Schweinezüchter-Familie, die während des Faschismus zum Steigbügelträger der Machthaber wird. Ein sprachlich kraftvoller, opulenter Familienroman vor dem Hintergrund der italienischen Geschichte.

Tony Parsons: "Als wir unsterblich waren", Roman. Der Roman spielt am 16. August 1977 dem Tag, an dem Elvis stirbt. In London steht der Punk in voller Blüte, täglich entstehen neue Bands. Terry schreibt für ein Musikmagazin, interviewt die angesagten Punkgruppen. Wenn diese Nacht zu Ende ist, werden er und seine zwei Freunde ein Stück erwachsener sein. Nicht nur ein Buch über die Punkkultur, sondern auch ein buntes Porträt der englischen Gesellschaft – mit autobiografischen Zügen. Tony Parsons ist selbst eine Ikone der britischen Musikgeschichte. Er begann seine Karriere beim legendären Musikmagazin New Musical Express, die Helden der Punkszene wie Sex Pistols oder Clash kannte er alle persönlich. Inzwischen ist der Ex-Punk Bestsellerautor und erfolgreicher Kolumnist.

Dara Horn: "Die kommende Welt", Roman. In New York verschwindet während einer Single Party im Jüdischen Museum ein wertvolles Chagall Gemälde. Die Kuratorin kommt dem Dieb schnell auf die Spur. Es ist der verschrobene Intellektuelle Benjamin Ziskind, ein ehemaliges Wunderkind, das jetzt seinen Lebensunterhalt mit Fragen für eine Quizshow verdient. Früher hat das Bild seinen Eltern gehört, und Ziskind denkt nicht daran, das Bild wieder herauszurücken. Die junge amerikanische Autorin Dara Horn hat eine wahre Geschichte als Grundlage ihrer fiktiven Handlung genommen, den Diebstahl hat es wirklich gegeben. Sie verbindet die Geschichte eines Bildes mit einer berührenden Familiensaga, die vom Russland der zwanziger Jahre ins moderne New York reicht.

 

06:20 3sat Kulturzeit

Wiederholung vom Vorabend

Mit Thomas Hürlimanns aktuellem Roman "Vierzig Rosen" kehren wir zurück zur außergewöhnlichen Familie Katz - bereits bekannt aus der Novelle Fräulein Stark -, begleiten sie vom Zweiten Weltkrieg bis in die Zeit ihres Aufstiegs. Marie Katz, die talentierte Pianistin, liiert sich mit dem aus einfachen Verhältnissen stammenden Max Meier, der sich an die Spitze der Regierung hocharbeiten will. Eine Erfolgsgeschichte, an dem die klug im Hintergrund operierende Frau ihren wesentlichen Anteil hat. Sie verfügt über den notwendigen Stil, er hat den Willen und die Kraft. Vierzig Rosen sind das Symbol ihrer Liebe, einer Liebe, die manch große Belastung auszuhalten hat und für beide zu einer prägenden Lebensreise vom Morgen in den Abend wird.

Nach dem japanischen Angriff auf Pearl Harbour am 7. Dezember 1941 wurden in den USA japanische Immigranten, aber auch US-Bürger mit japanischen Wurzeln quasi über Nacht zu Staatsfeinden erklärt und vorbeugend unter Arrest gestellt. Wie deren Realität in den Lagern aussah, zeigen die Fotografien der berühmten US-amerikanischen Fotografin Dorothea Lange. Sie hat die Lebensbedingungen der Lagerinsassen im Auftrag der US-Armee dokumentiert. Ihr Buch "Impounded" hat bereits eine erneute Diskussion in Gang gebracht. Sein Herausgeber sieht Parallelen zu Guantanamo. (mehr...)

Einkaufscenter werden nicht mehr nur auf der grünen Wiese, sondern immer häufiger auch in den Innenstädten gebaut. Die schöne neue Warenwelt präsentiert sich in der Regel auf mehreren Etagen, auf denen die Kunden bequem alles bekommen, was sie brauchen. Die Städte freuen sich zwar über die Steuergelder und Arbeitsplätze, aber sie geben ihre Kompetenzen an die Wirtschaft ab, kritisieren Walter Brune, Rolf Junker und Holger Pump-Uhlmann in ihrer aktuellen Streitschrift "Angriff auf die City". (mehr...)

Der Avantgarde-Filmemacher Peter Kubelka hat einem der wichtigsten Bücher über das Kochen, geschrieben im 19. Jahrhundert vom österreichischen Koch F.G. Zenker, zu einer Neuauflage verholfen: "Nicht mehr als sechs Schüsseln!". Schüsseln nennen wir heute beim Speisen "Gänge". Im Vorwort schreibt Kubelka: "Kochen und Essen sind Ereignisse. Ereignisse sind erlebbar, sie bleiben unsagbar. Sie sind Botschaften. Nicht auf dem Papier sondern im Mund werden sie gelesen. Fleisch wird Wort. Das Kochen ähnelt in seiner Arbeitsweise den anderen Künsten. Wie die Musik, die Malerei, die Dichtung befreit das Kochen von der Banalität des Alltags." (mehr...)

Weitere Themen:

 

06:30 BR: Wege zur Literatur: Schreiben

In assoziativer Weise werden verschiedene Themen im Kontext von Literatur in 4 Filmen vorgestellt, die in der gewählten Form den Lese- und Sehgewohnheiten der Jugendlichen entgegenzukommen versucht. In assoziativer Folge wird im Film versucht, die Entstehung von Texten die Motivation zum Schreiben und die Funktion des Schreibens als Möglichkeit der (Selbst-) Verständigung anzusprechen. Vorgestellt werden dabei auch Versuche "experimentellen" Schreibens bzw. Textproduzierens unter Einsatz von elektronischen Medien. Ziel ist letztlich, Anregung zu eigenem Schreiben zu bieten. (mehr...)

 

08:00 arte: Kultur

Wiederholung vom Vorabend.

Themen:

  • Die Brightoner Band "The kooks" auf Deutschlandtournee
  • Das türkische Satiremagazin LeMan vor Gericht
  • Russischer Booker-Preis an Olga Slawnikowa ist für ihren Roman "2017"
  • Hector Obalk über Picassos "Stier" (Teil 2)



09 :00 arte: Kultur

Wiederholung von 8:00 Uhr

 

09:05 3sat: Kulturzeit

Wiederholung von 6:20 Uhr

 

11:15 RBB: Stilbruch

Wiederholung vom Vortag.

Andreas Marquardt war einer der brutalsten und gefährlichsten Zuhälter Berlins. Mit Anfang 40 wird er zu mehreren Jahren Gefängnis verurteilt. Erst dort vertraut er sich einem Therapeuten an: Der Vater war ein sadistischer Schläger, der die Familie früh im Stich ließ. Und seine Mutter missbrauchte ihn jahrelang und fügte ihm seelische Wunden zu, die bis heute nicht verheilt sind ... 2003 wurde er nach insgesamt acht Jahren aus der Haft entlassen und ist heute zusammen mit seiner langjährigen Lebensgefährtin in einer Sportschule in Berlin-Neukölln tätig. Andreas Marquardt beschreibt in "Härte" seinen Weg aus dem Teufelskreis der Gewalt - und den Weg zurück ins Leben.

Der renommierte Fotograf Thomas Uhlemann hat in seinem eben erschienenen Band "Berlin-Ost. Das letzte Jahrzehnt" das Alltagsleben in der DDR zwischen 1979 und 1989 dokumentiert. Der Autor ist seit 16 Jahren Bildreporter bei der Tageszeitung „Berliner Kurier“. Als Volontär bei der Fotoagentur Zentralbild begann er 1979 seine fotografischen Streifzüge durch den Osten Berlins und sammelte dabei eine Fülle von Bildmaterial. Die Auswahl von über 190 Fotos spiegelt in beeindruckender Weise das Leben in der Hauptstadt der Republik wider. Warteschlangen vor Telefonzellen, die Entsorgung von Trabis, Strandszenen am Müggelsee oder Kohlelieferungen in Mitte spiegeln die damalige Zeit wider. Auf seinen Bildern wird auch die Dynamik und Unruhe der Wendezeit sichtbar. Ein genauer, aber kein nostalgischer Blick zurück.

Weiteres Thema:

 

11:20 arte: Kultur

Wiederholung von 8:00 Uhr

 

13:00 MDR: artour

Im Aufsatzband "Angriff auf die City", erschienen 2006 im Droste Verlag, beschäftigen sich namhafte Architekturkritiker, Stadtsoziologen, Stadtplaner, Geografen, Consulter, Makler und Betreiber von Einkaufszentren aus unterschiedlichsten Blickwinkeln mit dem Thema, wie man die Stadtmitte "gesund" gestalten kann und ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Tradition und Erneuerung, zwischen Flair und Wirtschaftlichkeit sowie zwischen Bummeln und Shoppen schafft. (mehr...)

Marianne Rosenberg, deutsche Schlagersängerin, Texterin und Komponistin, hat jetzt ein Buch geschrieben, ihre Memoiren, die wirklich eine andere Stimmung erzeugen als ihre Hits "Er gehört zu mir" oder "Wären Tränen aus Gold". "Kokolores" heißt das autobiografische Buch, erschienen im List-Verlag, Berlin. Sehr beeindruckend, sehr unsentimental und oft sympathisch-selbstironisch. "artour" sprach mit der Künstlerin, die sich selber als eine "Sinteza und Berlinerin" bezeichnet. (mehr...)

Weitere Themen:

 

16:30 arte: Orhan Pamuk: Die Entdeckung der Einsamkeit

Der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels 2005 ging an Orhan Pamuk, dieses Jahr folgt der Literatur-Nobelpreis: "Orhan Pamuk hat ein Werk geschaffen, in dem Europa und die muslimische Türkei zusammenfinden", so die Begründung der Jury. Grund genug für ARTE, dem türkischen Schriftsteller ein ausführliches Porträt zu widmen. Der Film "Die Entdeckung der Einsamkeit" begleitet den Schriftsteller Orhan Pamuk durch "sein" Istanbul, zeigt ihn bei seiner Arbeit und fängt die Stimmung seiner Werke durch faszinierende Bilder aus der Stadt am Bosporus ein. In ausführlichen Gesprächen öffnet sich der sonst so zurückhaltende Autor und offenbart tiefe Einblicke in sein Inneres, nimmt Stellung zu brisanten politischen und religiösen Themen und bringt dem Zuschauer den Menschen näher, der sich hinter dem Schriftsteller verbirgt. (mehr...)

 

18:45 NDR: DAS!

Er ist bissig, provokativ und witzig. Mit diesen Eigenschaften hat sich der Engländer und Journalist Roger Boyes in seinem neuen Buch „My dear Krauts. Wie ich die Deutschen entdeckte“den Deutschen gewidmet. Mit denen verbindet ihn eine Art Hass-Liebe. Seit dreizehn Jahren lebt der Korrespondent der Londoner "Times" in Berlin und obwohl er die Hauptstadt billig, arm und schmutzig findet, ist sie ihm zur Heimat geworden. Um seine Erlebnisse in seiner Wahlheimat, deutsch-englische Befindlichkeiten und so manche skurrile Sitte geht es auch auf dem Roten Sofa, wenn Roger Boyes wieder charmant, liebevoll und böse über die Deutschen herzieht.

 

19:20 3sat: Kulturzeit

Eine wirkliche Themenübersicht wird sich erst heute im Laufe des Tages herauskristallisieren. Schauen Sie doch einfach mal auf der Homepage zur Sendung nach. Geplant sind zunächst folgende Themen:

  • Russland nach Anna Politkowskaja
  • Krimibuchtipps

 

20:00 arte: Kultur

Die große Kulturwundertüte artes: Keiner weiß, was drin sein wird. Aber es lohnt sich allemal, sie aufzumachen. :-) Wie immer mit einer bunten Mischung aus kulturellen Versatzstücken aller Couleur.

 

22:00 NDR/HR: NDR Talkshow

Jutta Speidel wurde bekannt durch erfolgreiche TV-Serien wie "Drei sind einer zu viel" oder "Forsthaus Falkenau". Im April hat sie sich von ihrer Erfolgsrolle verabschiedet. Sie wollte frei sein für Neues. Am 6. Oktober hat sie eins ihrer neuen Projekte veröffentlicht. Gemeinsam mit ihrem Lebensgefährten Bruno Maccallini hat sie die alttestamentarische Schrift "Das Hohelied der Liebe" aufgenommen – 2500 Jahre alte biblische Verse, die in kunstvoller, poetischer Weise die Liebe feiern. Sie wird erzählen, warum sie diese Verse ausgewählt hat und was sie ihr bedeuten.

Viel Unwahres ist über die Fütterung frei lebender Vögel geschrieben worden und hat die Vogelfreunde oft verunsichert. Nun hat sich Professor Peter Berthold, langjähriger Direktor des Max-Planck-Institutes für Ornithologie, der Vogelwarte Rudolfszell, des Themas angenommen und beweist in seinem Buch "Vögel füttern, aber richtig": "Vogelfütterung leistet, wenn sie verantwortungsvoll durchgeführt wird, einen wertvollen Beitrag zum Naturschutz und zum Erhalt unserer Artenvielfalt." Gemeinsam mit seiner Frau hat Prof. Dr. Berthold in 15 Jahren Forschungsarbeit neue bahnbrechende Erkenntnisse gewonnen. Was wir also für unsere kleinen gefiederten Freunde diesen Winter am besten tun, und was wir besser unterlassen sollten, erfahren wir in der NDR Talk Show vom renommierten Ornithologen Prof. Dr. Peter Berthold selbst.

Der Autor Peter Richter, selber oft genug Opfer von Wohnungs-Ratgebern, hält uns mit "Deutsches Haus ? eine Einrichtungsfibel" den Spiegel vor das Gesicht. Denn nichts zeige die Lage des Landes und die Lebenslügen seiner Bewohner zuverlässiger als die Einrichtungen der Deutschen. Es seien die öffentlichsten aller Bühnen, Aufführungsorte absurder Dramen und grotesker Komödien, kurz: der ganz normale deutsche Wohnwahnsinn. Man weiß nicht, ob man lachen oder weinen soll, wenn man Peter Richter bei seiner Besichtigung des deutschen Wohnwahnsinns folgt. Die Wohnung als Weltanschauung: eine Besichtigung der deutschen Wohnwelten und Einrichtungsexzesse - klug, pointiert und komisch!

Weitere Gäste:

  • Yared Terfa Dibaba: Zwischen Plattdeutsch und Oromo: Das wechselvolle Leben eines Multi-Talents
  • Michelle: Über gute Zeiten, schlechte Zeiten: Die Schattenseiten des Ruhms
  • Robert Stadlober: Wo Wahrheit, Wahn und Phantasie verschwimmen: Die Abenteuer des Peer Gynt
  • Mirja Boes: Plaudern aus dem Nähkästchen: die Geheimnisse der rosaroten Tagebücher
  • Hans-Peter Korff : Mit "Agathe" auf Verbrecherjagd: "Die Tote im Bootshaus"

 

22:35 ZDF: aspekte

Frederick Forsyth, Autor von Welterfolgen wie "Der Schakal" hat lange in Afghanistan, den USA und Großbritannien recherchiert. Er berichtet von modernster Geheimdienstüberwachung und maritimen Terrorübungen al-Qaidas: Al Isra heißt der Plan eines Anschlags der Al Quaida von unvorstellbarem Ausmaß. Als CIA und SIS zufällig davon erfahren, bleibt nur noch eine Chance: Ein Agent muss in die Schaltzentralen des Terrornetzwerks eingeschleust werden, der die Zielkoordinaten des Attentats herausfindet. Mit »Der Afghane« lässt Forsyth seine Leser die existenzielle Bedrohung des Terrorismus erleben, die inzwischen in unseren persönlichen Alltag eingedrungen ist. Intensiver geht es nicht! (mehr...)

Weitere Themen:

Die Sendung ist zeitgleich auch als Video-Livestream im Internet zu sehen.

 

23:44 SWR: Nachtkultur

Ohne die Stammspieler des 1. FC Kaiserslautern wäre 1954 das "Wunder von Bern" nicht möglich gewesen. Im ersten Nachkriegsjahrzehnt dominierten die Jungs vom Betzenberg, allen voran Fritz Walter, den deutschen Fußball wie kaum eine andere Mannschaft. Welche Rolle die Lauterer während des Nationalsozialismus spielten, schildert Markwart Herzog in seinem Buch "Der "Betze" unterm Hakenkreuz. Der 1. FC Kaiserslautern in der Zeit des Nationalsozialismus". Fast acht Jahre lang hat der Philosoph, Theologe und Kommunikationswissenschaftler recherchiert und gestützt auf eine Fülle von Fakten, Gerichtsurteilen und Interviews weithin unbekannte Begebenheiten und persönliche Schicksale zu Tage gefördert. (mehr...)

Schon seit mehr als zehntausend Jahren ist der Hund für viele der bessere Mensch. Genau für diese Klientel hat das Hamburger Verlagshaus Gruner + Jahr jetzt ein neues Hochglanzmagazin auf den Markt gebracht. "Dogs", ein Heft, das keine Hunde-Frage offen lässt. "Dogs ist emotional und literarisch, intelligent und verspielt, genau wie Ihr Hund" verspricht Chefredakteur Thomas Niederste-Werbeck im Editorial des Heftes, das ein bisschen an ein Lifestylemagazin a la "Park Avenue" erinnert. Ob Lebensart, Liebe, Familie, Psychologie oder eine Reportage, die über streunenden Straßenköter in der Südsee berichtet. (mehr...)

Weitere Themen:

 

00:14 SWR: Literatur im Foyer

Thema: "Älter werden"

Hellmuth Karaseks autobiographische Gedanken und Erinnerungen "Süßer Vogel Jugend oder Der Abend wirft längere Schatten" erzählen vom Jungsein, vom Ewigjungsein und vom dann doch nicht mehr Jungsein. Dabei macht er den Versuch, dem Alter die Altersmilde zu nehmen, und zeigt in autobiografischen und generationsbiografischen Geschichten, dass das Leben komisch ist, gerade dann, wenn das Lachen bestenfalls sardonisch sein kann. Er erzählt von der Liebe und der Erinnerung daran, von der Wohltat und dem Schrecken des Vergessens und von der Zukunft. Komisch, poetisch, bewegend.

Die Schriftstellerin Barbara Bronnen erzählt in ihrem neuen Roman "Am Ende ein Anfang" eine besondere Liebesgeschichte über zwei, die schon einmal ein Paar waren, vor über 30 Jahren. Jetzt sind sie um die Siebzig und treffen sich wieder. Eine langsame Annäherung beginnt. Aber geht das überhaupt: an die Vergangenheit anknüpfen? "Am Ende ein Anfang" ist das kühne, kluge Buch einer erfahrenen Autorin zu einem heiklen Thema in unserer älter werdenden Gesellschaft: das Glück der späten Liebe. Spannend und erotisch, komisch und traurig - ein Roman, der Mut macht, noch vorn zu leben.

Annette Pehnt hat mit "Haus der Schildkröten" einen Generationenroman geschrieben, ein Buch über ein großes Tabu, das Ende unseres Lebens und das Sterben. Er spielt nicht nur unter den Bewohnern eines Altenheims, sondern auch unter den Besuchern, den Angehörigen, den Söhnen, den Töchtern. Schuld, Scham, Fürsorge und Peinlichkeit treiben sie her ins Altersheim »Haus Ulmen«, in das Leben zwischen Kirschkuchen und Hohem C. In Haus Ulmen herrschen eigene Spielregeln, vergeht die Zeit anders als in der Welt draußen. Hier, wo das Leben zerfasert, herrscht das endgültige Jetzt.

Marie-Luise von der Leyen versammelt in "Lebenslinien" Gespräche mit "Zeitgenossen über 60": Isabelle Allende, Claude Chabrol, Norman Mailer, Karlheinz Böhm, Martin Walser, sie alle haben Auskunft gegeben über ihr Leben, über die Erfahrung des Älterwerdens. In außergewöhnlicher Offenheit erzählen sie über Liebe, Arbeit, Einsamkeit, Angst und Zorn, über Zufall, Abenteuer und Sinn.

 

03:13 SWR: Leute night

  • 03:13 "Tiki" Küstenmacher, Bestseller-Autor (Folge 846)
    Zu Gast Bestsellerautor und Pastor Werner Tiki Küstenmacher, der vor allem durch seine "Simplify your life"-Buchserie auf sich aufmerksam gemacht hat. War er früher meistgeklauter Karikaturist der christlichen Szene, hat er sich nun durch eine professionelle Verbinung mit Leuten aus dem Management daran gemacht, in Handbüchern zu einem einfachen Lebensstil zu raten. Was dazu führte, dass Millionen Menschen ihre Schreibtische - und oft auch ihr Wohnzimmer - entrümpelten und sich über den so gewonnenen Platz freuten. Seine locker aufbereiteten Theorien betreten selten geistiges Neuland, sind aber so praktisch und leicht zu lesen, dass auch der letzte Literaturmuffel von ihnen profitiert. Heute Nacht also ein Interview mit dem Autoren.

  • 03:55 Dr. Rolf Münker, Schönheitschirurg (Folge 785)
    hat zwar auch ein Buch "Schönheitschirurgie" geschrieben. Dies stammt aber aus dem Jahr 1991. Und seitdem hat sich auf dem Markt doch so einiges getan. Was genau, erzählt er in der Sendung.
  • 04:23 Georg Kreisler, österreichischer Kabarettist (Folge 618)
    „Taubenvergiften im Park“ ist der populärste Song Georg Kreislers. Schon lange vor Protestwelle und Liedermacherboom lehrt er mit bissigem Witz und ätzender Satire die Mächtigen in Politik, Wirtschaft und Militär, die Spießbürger, die Kleingeister und die Miesmacher das Fürchten. Im vergangenen Herbst, als das Interview aufgenommen wurde, erschien die erste Kreisler-Biographie von Hans-Juergen Fink: Georg Kreisler gibt es gar nicht. Die Biographie. Mit Audio-CD: Das unveröffentlichte Plattendebüt von 1947

 

03:30 3sat: Kulturzeit

Wiederholung von 19:20 Uhr

 

05:20 ZDF: aspekte

Wiederholung von 22:30 Uhr

 

(Alle Angaben auf dieser Seite unter Einbeziehung der Senderinformationen und Verlagstexte. Sollte eine Sendung bestimmte Beiträge nicht bringen, liegt das aller Wahrscheinlichkeit nach an falschen Informationen der Sender, nicht an dieser Liste, die lediglich wiedergeben kann, was die Sender an Informationen zur Verfügung stellen. Keine Gewähr für falsche Recorder-Programmierungen.)