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Name: Ennka
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Mittwoch, März 28, 2007

Bewertungstools


Gerade habe ich mir mein Bewertungsprofil beim amazon marketplace angesehen und dort eine dieser bösen negativen Bewertungen gefunden. Seufz. So eine hatte ich schon mal bei ebay kassiert: auch damals hatte es daran gelegen, dass der Kunde auf "Kaufen" geklickt hat, bevor er die Zustandsbeschreibung gelesen hatte. Aber statt sich bei mir zu melden und von seinem Widerrufsrecht Gebrauch zu machen, hat er die Rechnung bezahlt, über den Zustand des Buches gegrummelt und sich mit einer dieser blöden Negativbewertungen Luft gemacht. Dasselbe heute.
Mich hat ja schon überrascht, dass die Kundin es für erwähnenswert hielt, das Buch sei gebraucht gewesen. Stand doch eindeutig dort: "Zustand: gebraucht - akzeptabel". Klar, jeder legt "akzeptabel" anders aus. Deswegen stand in diesem Fall darunter: "Buch auf den ersten Seiten feucht geworden, dadurch Umschlag und erste Seiten leicht gewellt." Ist nicht jedermanns Sache, so ein Buch. Da es in diesem Fall aber sonst kaum zu bekommen war und das Buch über die allermeisten Seiten in gutem Zustand war, habe ich es trotzdem katalogisiert. Ich kann Bücher schlecht wegschmeißen - sicherlich ein Fehler von mir. Ihre Bewertung hat mich trotzdem geärgert: "Der Zustand des (gebrauchten) Buches war miserabel. Eigentlich unverschämt so etwas zu verkaufen."
Meine dringende Bitte an alle Kunden: Natürlich kann es passieren, dass ein Buch nicht den Erwartungen entspricht, oder dass man im Katalog nicht auf Neuware oder Second-Hand-Abteilung geachtet hat. Wir nehmen jedes Buch zurück, dass Sie, der Kunde, nicht haben wollen. Das steht sogar ausdrücklich in unseren AGB. Und es macht viel weniger schlechte Stimmung, wenn Sie einen Titel einfach zurückgeben, als wenn Sie sich ärgern, dann mit einer Bewertung uns ärgern und so keiner glücklich wird.

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