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Sonntag, März 09, 2008

titel, thesen, temperamente vom 09.03.2008


Die Zoologische Gesellschaft Frankfurt (ZGF) arbeitet seit vielen Jahren für die Erhaltung der biologischen Vielfalt. Was vor 150 Jahren mit der Errichtung eines Zoos in Frankfurt am Main begann und in der Nachkriegszeit durch Bernhard Grzimek und sein international anerkanntes Projekt "Serengeti darf nicht sterben" eine neue Dimension erreichte, setzt sich heute weltweit in Form zahlreicher Naturschutzprojekte der ZGF fort. Das im Februar bei Frederking & Thaler erschienene Buch "Ein Platz für wilde Tiere" führt zu faszinierenden Ökosystemen, vielgestaltigen Naturräumen und den Tieren, die darin leben. Es ist eine Reise zu besonders spektakulären Projekten auf allen Kontinenten, wo wir Naturschützer bei ihrer täglichen Arbeit begleiten. So sind wir hautnah dabei, wenn sie in den Morgenstunden gut verborgen am See des Manu Purus Nationalparks in Peru den seltenen Riesenottern beim morgendlichen Bad auflauern und den Bestand erfassen oder im Regenwald von Indonesien Orang-Utans auswildern, eine Futterstelle für Bartgeier in den Alpen errichten oder den Äthiopischen Wolf im dichten Zauberwald durch eine gezielte Impfaktion vor der Tollwut bewahren. Die Texte sind spannend, leicht verständlich und voll neuer, unerwarteter Erkenntnisse. Sie zeigen, mit welchen Problemen Naturschutz heute weltweit konfrontiert ist und wie Menschen vor Ort die Herausforderung annehmen. Aufnahmen von Norbert Guthier dokumentieren die tägliche Arbeit der ZGF-Mitarbeiter, die übrigen Fotografien stammen von so namhaften und preisgekrönten Naturfotografen wie Tui de Roy, Anup Shah, Konrad Wothe und André Bärtschi. Sie entführen uns zu den bedrohten Naturschönheiten unserer Erde.

Den kompletten Text des Beitrags bei titel, thesen, temperamente: Hätte Grzimek „Knut“ gewollt? Über den Naturschützer, der einen „Platz für Tiere“ forderte

Den Jubel der letzten Wochen muss er sich jetzt teilen: Hillary Clinton hat Barak Obama bei den Vorwahlen zur US-Präsidentschafts- kandidatur fast wieder eingeholt. Aber nach wie vor hält Amerikas schwarze Bevölkerung zu ihrem Kandidaten und hofft auf den Sieg. Doch der schwarze Schriftsteller und Pulitzer-Preisträger Edward P. Jones warnt vor allzu viel Euphorie: „Dieser Mann hält nicht, was man sich von ihm verspricht“.
Noch jubeln die Massen ihrem Hoffnungsträger Obama zu, denn erstmals in der Geschichte der Vereinigten Staaten hat ein Farbiger realistische Chancen, Präsident zu werden. „Change“ ist das Zauberwort der Afro-Amerikaner. Der Wechsel soll der schwarzen Bevölkerung auch endlich die Gleichberechtigung bringen, die Martin Luther King jr. noch als Traum beschrieben hat. Doch Edward P. Jones dämpft die hohen Erwartungen an den Kandidaten. Nüchtern stellt er fest: „Schwarze waren bisher auf der Verliererseite und werden es auch künftig sein“. Er kennt die bittere soziale Realität der Schwarzen in den USA - als Schriftsteller und aus eigener Erfahrung. Barack Obama gehört für Edward P. Jones zu den Privilegierten im Lande - gebildet, gut situiert, mit weißen Wurzeln und weit entfernt von den wirklichen Problemen der schwarzen Bevölkerung. In seinem neuen Buch „Hagars Kinder“ erzählt Edward P. Jones von den Visionen und Träumen, aber auch von Armut, Gewalt und Hoffnungslosigkeit der Schwarzen in Amerika.
In seiner neuen Ausgabe hat „ttt - titel, thesen, temperamente“ den Schriftsteller in Washington D.C., der Stadt mit dem höchsten Anteil an Schwarzen in den USA, getroffen und mit ihm die Schauplätze seiner Erzählungen besucht.

Den kompletten Text des Beitrags bei titel, thesen, temperamente: Schwarzer Kandidat, weiße Politik? Pulitzer-Preisträger Edward P. Jones über Barack Obama

Sie kam nach Deutschland, um mehr über ihre Ur-Urgroßmutter zu erfahren und traf auf eine andere Komponisten-Anverwandte. Elizabeth Subercaseaux, Nachfahrin von Clara Schumann, begegnet Helma Sanders-Brahms aus der Familie des Komponisten Johannes Brahms. Der Ort des Geschehens eint beide Frauen: das Schumann-Haus in Leipzig. Hier hat Clara Schumann gelebt, und hier lässt sich auch die Regisseurin Sanders-Brahms inspirieren, die derzeit den Kinofilm „Clara“ dreht ? in der Hauptrolle Martina Gedeck.
Clara Schumann war „die Frau auf dem Hundertmarkschein“. Doch was weiß man über ihre Person und ihr Werk?
Elizabeth Subercaseaux und auch Helma Sanders-Brahms wollen zeigen, wie Clara Schumann wirklich war: eigensinnig, eigenständig, hochbegabt. Ohne sie, die begnadete Pianistin, wäre die Deutsche Romantik nicht zu dem Exportschlager geworden, der sie bis heute ist. Die bislang kaum belichtete rebellische Seite Clara Schumanns hat ihre Ur-Urenkelin Elizabeth Subercaseaux jetzt während einer Lesereise anlässlich ihres im Februar im Pendo Verlag erschienen Romans „Eine Woche im Oktober“ durch Deutschland neu entdeckt.
ttt hat die chilenische Bestsellerautorin Elizabeth Subercaseaux zu ihrem ungewöhnlichen Gipfeltreffen mit der deutschen Regisseurin Helma Sanders- Brahms in Leipzig begleitet.

Den kompletten Text des Beitrags bei titel, thesen, temperamente: Romantische Rebellin: Clara Schumanns Nachfahrin entdeckt die große Pianistin neu

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