Shakespeare and more:
Neuerscheinungen und Rezensionen

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Standort: Hamburg, Germany

Donnerstag, Februar 05, 2009

Neuerscheinungen rund um Shakespeare Februar 2009


Dr. Frauke Vosshage:
Romeo und Julia

Taschenbuch: 94 Seiten
Verlag: Bange
Reihe: Königs Erläuterungen und Materialien, Bd. 55
Auflage: 4. Aufl.
Erscheinungsdatum: 8. Februar 2008
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-3804417052


Heftaufbau:
1. Autor: Leben und Werk
* Biografie
* Zeitgeschichtlicher Hintergrund
* Angaben und Erläuterungen zu wesentlichen Werken

2. Textanalyse und -interpretation

* Entstehung und Quellen
* Inhaltsangabe
* Aufbau
* Personenkonstellation und Charakteristiken
* Sachliche und sprachliche Erläuterungen
* Stil und Sprache
* Interpretationsansätze

3. Themen und Aufgaben mit Lösungstipps
4. Rezeptionsgeschichte
5. Materialien
6. Literatur


Vera-Marlene Glubrecht: "The Taming of the Shrew"
William Shakespeare 1593/94 und Franco Zeffirelli 1967

Broschiert: 72 Seiten
Verlag: Grin Verlag
Erscheinungsdatum: Februar 2008
ISBN: 978-3638910217

Veröffentlichung einer Hauptseminararbeit (Note: 1,0) aus dem Jahr 2006 zur Veranstaltungsreihe "Shakespeare im Kino" der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (Institut für Filmwissenschaft)

Inhalt:
1. Einleitung S. 2

2. Shakespeares Taming of the Shrew (1593/94) S. 3
2.1 Inhalt S. 3
2.2 Interpretation S. 4

3. Zeffirellis Taming of the Shrew (1967) S. 12

3.1 Inszenierung S. 13
3.2 Umgang mit Shakespeares Text S. 16
3.3 Motive S. 19
3.4 Charakterisierung der Hauptfiguren S. 21

4. Elizabeth Taylor und Richard Burton S. 22

4.1 Starvehikel S. 23
4.2 Who?s Afraid of Virginia Woolf? (1966) S. 25

5. Abschließende Bemerkungen S. 27

6. Literaturverzeichnis S. 28

7. Anhang S. 31


Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit William Shakespeares Komödie The Taming of the Shrew, die um 1593/94 entstanden ist1 und Franco Zeffirellis gleichnamiger Verfilmung des Theaterstücks aus dem Jahr 1967.2 Das Ziel der Arbeit ist es, Zeffirellis Art und Weise herauszuarbeiten, das Theaterstück The Taming of the Shrew in das Medium Film zu transformieren. Dabei wird folgendermaßen vorgegangen: Zuerst wird eine Einführung in Shakespeares The Taming of the Shrew gegeben und der Inhalt des Stücks kurz zusammengefasst.

Anschließend folgt eine Interpretation der Komödie. Ausgehend von den dargestellten Grundlagen über Shakespeares The Taming of the Shrew wird nun Zeffirellis Verfilmung analysiert. Auch hier wird erst eine kurze Einführung in den Film gegeben. Im Anschluss daran wird die Verfilmung auf verschiedene Aspekte hin untersucht. Neben der Art der Inszenierung, dem Umgang mit Shakespeares Text und den verwendeten Motiven wird die Charakterisierung der Hauptfiguren erörtert. Der letzte Teil der Arbeit widmet sich den Hauptdarstellern Elizabeth Taylor und Richard Burton und analysiert sowohl ihre Rolle als Starvehikel für den Film als auch den Einfluss von Mike Nichols Film Who?s Afraid of Virginia Woolf?, der 1966 in die Kinos kam, auf Zeffirellis The Taming of the Shrew.

Peter Grube: Shakespeare's "Twelfth Night" - Topicality as a problem

Broschiert: 40 Seiten
Verlag: Grin Verlag
Erscheinungsdatum: Februar 2008
ISBN: 978-3638910538

Veröffentlichung einer Seminararbeit (Note: 1,5) aus dem Jahr 2007 zur Veranstaltungsreihe Shakespearean Plays der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, FB Anglistik / Amerikanistik

This paper is concerned with the topical references included in Shakespeare?s comedy Twelfth Night or What you will. Topicality in the context of this paper is defined as all facts included in the play that are supposed to have been of current interest in the Elizabethan Age. For this purpose, the paper will proceed in three steps. First of all, some topical references frequently named by the secondary literature will be presented with special attention to the link established between the play and the several facts. Secondly, it is interesting to ask why some references were included. Taking the facts mentioned above into account, one basic assumption for this step is that playwrights do not only unconsciously mirror reality but do it for special, recipient-oriented reasons. At least one interesting theory developed by Anthony Alridge in his monograph Shakespeare and the Prince of Love. The Feast of Misrule in the Middle Temple will be discussed in this chapter. Finally, the facts discussed until that point will be summarized and questioned once more under another aspect: can topicality be a problem and for whom? That is why some thoughts will be spent on topicality as a problem in Shakespeare?s times and for the recipient in our post-modern days. Even though especially the last question concerning the gap between the horizons of understanding of both periods could be of special note for teachers, e.g., theirs is only little space for this particular topic because of the limitations this paper naturally has to take into account. This is also the reason why only some of the most stressing topical references can be discussed in the course of the paper. A lot of details have to be excluded. So the paper can show only some examples and discuss possible reasons for them.

András Horn (Hg.): Shakespeare: Essays aus Ungarn.

Ausgewählt, übertragen und mit Anmerkungen versehen von András Horn
Broschiert: 208 Seiten
Verlag: Königshausen & Neumann
Auflage: 1
Erscheinungsdatum: 22. Februar 2008
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-3826038099

Der Band umfasst Shakespeare-Essays ungarischer Dichter, Romanschriftsteller, Dramatiker, Essayisten, Literaturhistoriker und Theaterfachleute allesamt Vertreter der ersten Garnitur der ungarischen Geistesgeschichte im 20. Jahrhundert, wobei der älteste Essay von 1909 stammt, der jüngste von 1974. Der einleitende Überblick des Literaturwissenschaftlers Péter Dávidházi über die Phasen der Shakespeare-Rezeption in Ungarn wurde ursprünglich 1996 veröffentlicht.

Feridun Zaimoglu: Othello

Othello von William Shakespeare in einer modernen Bearbeitung von Feridun Zaimoglu und Günter Senkel
Broschiert: 120 Seiten
Verlag: Alexander Verlag
Auflage: 1
Erscheinungsdatum: Februar 2008
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-3895811777

In Zaimoglus literarischen Werken werden Ausgegrenzte zu Subjekten der Kultur. In seinem ersten Buch Kanak Sprak versuchte Zaimoglu, authentisch die subversive Kraft der Sprache junger türkischstämmiger Männer in Deutschland literarisch darzustellen. Damit wendete er sich gegen einen romantischen Multikulturalismus. Theaterfassungen und Drehbücher schreibt Zaimoglu, der 1998 den Drehbuchpreis des Landes Schleswig-Holstein erhielt, meistens mit seinem Ko-Autoren Günter Senkel. 2003 wurde die Spielzeit der Münchner Kammerspiele mit der Zaimoglu/Senkel-Bearbeitung von Othello , inszeniert vom belgischen Regisseur Luk Perceval, eröffnet.

»Für Perceval ist der Fremde heute nicht bloß der angepasste Außenseiter, der einer Intrige zum Opfer fällt. Um dem Thema des Fremden in "Othello" aus unserer politischen Realität heraus zu seinem Recht zu verhelfen, hat er einen deutschsprachigen Autor gesucht, dem das Fremde in die eigene Biographie eingeschrieben ist: Feridun Zaimoglu. Er gehört zu den jungen Türken der zweiten Generation, die im einen wie im anderen Land Außenseiter bleiben. Aus eben dieser Heimatlosigkeit hat Zaimoglu ein geschärftes politisches Bewusstsein entwickelt und seiner Generation zu einer eigenen Sprache verholfen. Der Schriftsteller Feridun Zaimoglu und der Drehbuchautor Günter Senkel haben das Stück neu übersetzt, von den romantischen Interpretationen des 19. Jahrhunderts gründlich befreit und auf Spielfilmlänge eingekürzt.«
ZDF Theaterkanal

»Ein Jargon von Kotzsprech und Fackspuck. Eine Zeile eine Zote, ein Satz vier Saubeuteleien. Das große Lalula von Schiss und Piss und dem daneben. Das rotzt sich so dahin, flutscht nur so, spaßig (bei aller Kopfschüttelscham), apart exotisch und so versaut wie dennoch vertraut. Porno als Partygeplapper: Hey, du Sack du, sachma du, fick dich doch selber Scheiß Schoko.« (Die Zeit)

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