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Dienstag, März 17, 2009

Joachim Gaertner: Ich bin voller Hass


Eine Woche nach dem Amoklauf von Winnende bringt west.art am 17.03. (WDR, 22:30 Uhr) ein Interview mit Joachim Gaertner, Autor des dokumentarischen Romans "Ich bin voller Hass - und das liebe ich", der Original-Dokumenten zum Massaker an der Columbine Highschool zu einem stimmigen Gesamtbild zusammenfasst.

Die Sendung wird am Montag, 23. März 2009, 10.50 Uhr im WDR Fernsehen wiederholt.

Pressetext des Senders:
«25.000 Seiten Ermittlungsakten - das Destillat für einen dokumentarischen Roman, der die Geschichte von Tat und Tätern eines der folgenreichsten Verbrechen der letzten Jahrzehnte, das Schulmassaker von Littleton, anhand von Originaldokumenten, Tagebüchern, Interneteinträgen, Verhörprotokollen und Aussagen von Beteiligten rekonstruiert. Die Schule als Tatort. Der Amoklauf an der Columbine Highschool am 20. April 1999 hat Nachahmer gefunden: 2002 in Erfurt, 2006 im nordrheinwestfälischen Emsdetten und dieser Tage in Winnenden. Was macht Jugendliche zu Amokläufern? Wie werden unauffällige Außenseiter zu Tätern? west.art spricht mit dem Journalisten und Autor Joachim Gaertner über Columbine und die Folgen.»

Titel: "Ich bin voller Hass - und das liebe ich!!" : dokumentarischer Roman ; aus den Original-Dokumenten zum Massaker an der Columbine-Highschool / Joachim Gaertner
Verfasser: Gaertner, Joachim [Hrsg.]
Verleger: Frankfurt, M. : Eichborn
Erscheinungsjahr: 2009
Umfang/Format: 186 S. : Ill. ; 22 cm
Gesamttitel: Eichborn Berlin
Anmerkungen: Aus dem Engl. übers.
ISBN: 978-3-8218-5848-7

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«»Ja ... ich kann das nicht glauben ... Er hat ... immer noch Kugeln - Er schießt einfach und schießt und schießt ...« Aus 25.000 Seiten Ermittlungsakten destilliert Joachim Gaertner einen Dokumentarroman, bei dem Entsetzen und Staunen über die künstlerische Fantasie der Täter eines der folgenreichsten Verbrechen der letzten Jahrzehnte sich die Waage halten. Es ist 9 Uhr 11, als in der Notrufzentrale von Jefferson County das Telefon klingelt und eine panische Frauenstimme berichtet, dass zwei schwarz gekleidete Gestalten durch die Columbine Highschool gehen und jeden niederschießen, den sie antreffen. Die Anruferin, die Lehrerin Patti Nielson, hat sich mit vielen anderen in der Bibliothek verschanzt. 26 Minuten lang hört die Beamtin der Notrufzentrale die Schüsse und Explosionen im Hintergrund, während sie versucht, die Frau zu beruhigen. Dann flüstert Patti Nielson plötzlich nur noch. »Oh Gott. Ich habe wirklich ... Angst ... Ich glaube, er ist jetzt in der Bibliothek.« Gaertners Dokumentarroman erzählt die Geschichte von Tat und Tätern ausschließlich anhand von Originaldokumenten, Tagebüchern, Interneteinträgen, Verhörprotokollen und Aussagen von Beteiligten, und konterkariert so die Dramaturgie der Tat selbst, die von den Tätern bis ins kleinste Detail in literarischen Szenen, Tagebüchern, auf Internetseiten und in Videos in der Fantasie ausgebildet wurde, bis sie schließlich katastrophale Realität wurde.»
(Verlagstext)

Eine kurze Leseprobe hat der Eichborn Verlag online gestellt

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