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Dienstag, März 17, 2009

Lesen! mit Elke Heidenreich, 17.03.2009


Sie erinnern sich vielleicht an den letzten Herbst? Reich-Ranicky lehnt den Fernsehpreis ab, eine ganze Nation hat ein Thema - und Elke Heidenreich wettert in der FAZ über ihren Haussender ZDF und schreibt dabei den legendären Satz: "Wenn ihr mich jetzt rausschmeißen wollt, macht doch, ich habe eh keine Lust mehr." Damit war die Ära Elke Heidenreich als Bücherpäpstin gelaufen. Dachte ich.

Durch Zufall entdeckte ich, dass Frau Heidenreich weiter Monat für Monat ihre Sendung Lesen! produziert und ausstrahlt. Nur eben nicht mehr an so prominenter Stelle im ZDF. Wer die vergangenen Folgen im Internet anschauen will, kann dies unter litcolony.de. Dort sind die vom ZDF verschmähten Folgen seit Dezember 2008 zu sehen. Die aktuelle Folge können Sie jedoch gleich hier sehen:



lesen! Mit Elke Heidenreich - Die 42. Sendung from litCOLONY.de on Vimeo

Die Bücher der aktuellen Sendung:

T. C. Boyle: Die Frauen

Titel: Die Frauen : Roman / T. Coraghessan Boyle
Aus dem Amerikan. von Kathrin Razum und Dirk van Gunsteren
Verfasser: Boyle, Tom Coraghessan
Razum, Kathrin [Übers.]
Verleger: München : Hanser
Erscheinungsjahr: 2009
Umfang/Format: 556 S. ; 22 cm
Originaltitel: The women [dt.]
ISBN: 978-3-446-23269-3
Bestellnummer: 505/23269
Einband/Preis: Pp. : EUR 24.90
Schlagwörter: Wright, Frank Lloyd ; Belletristische Darstellung
USA ; Gesellschaft ; Konservativismus ; Prüderie ; Geschichte 1900-1950 ; Belletristische Darstellung
Sachgruppe: Englische Literatur Amerikas ; Belletristik

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Auch als Hörbuch erhältlich

Verlagstext:
«Er ist genial, er ist exzentrisch und er ist der berühmteste Architekt der USA - wenn nicht gar der Welt: Mit der überlebensgroßen Figur Frank Lloyd Wright erweitert T. C. Boyle seine Darstellung mythischer Amerikaner. Mitten in der Prärie hat Wright einen Traum verwirklicht: das Anwesen Taliesin. Hier lebt und arbeitet er mit seinen treuen Schülern und seinen geliebten Frauen: der aparten Tänzerin aus Montenegro, der exaltierten Morphinistin und - natürlich - Mrs. Wright. Sie alle führen erbitterte Kämpfe gegen ihre Nebenbuhlerinnen und gegen die bigotte amerikanische Gesellschaft. Boyles Geschichte des großartigen Egomanen ist zugleich eine Kritik an der Prüderie der Amerikaner in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.»

Leseprobe beim Hanser Verlag

Ketil Bjørnstad: Der Fluss

Titel: Der Fluß : Roman / Ketil Bjørnstad
Aus dem Norweg. von Lothar Schneider
Verfasser: Bjørnstad, Ketil
Schneider, Lothar [Übers.]
Ausgabe: 1. Aufl.
Verleger: Frankfurt, M. ; Leipzig : Insel-Verl.
Erscheinungsjahr: 2009
Umfang/Format: 382 S. ; 21 cm
Originaltitel: Elven
ISBN: 978-3-458-17425-7
Bestellnummer: 17425
Einband/Preis: Pp. : EUR 22.80

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Verlagstext:
Elven, der Fluss, ist das Leitmotiv in Aksel Vindings Leben, er trennt die beiden Welten, zwischen denen sich der junge Pianist zu entscheiden hat, und er ist Inspiration zur eigenen Musik - Ketil Bjørnstad hat einen mitreißenden Entwicklungs- und Künstlerroman geschrieben, der die Themen Liebe und Tod, Selbstzweifel und Angst und immer wieder die Musik spannend und überzeugend gestaltet, radikaler noch als Vindings Spiel.

Eine Segelyacht zerschellt an der Südküste Norwegens. Unter Lebensgefahr gelingt es Aksel Vinding, die Schiffbrüchigen zu retten. Unter ihnen befindet sich Marianne Skoog, die Mutter seiner früheren Freundin Anja, die wie Aksel zu dem Kreis junger Osloer Pianisten gehört hatte. Anja hatte dem Druck, dem die Debütanten ausgesetzt waren, nicht standhalten können und war an Magersucht gestorben. Aksel aber, angetrieben von seiner strengen Klavierlehrerin Selma Lynge, hat den Mut, sich dem Auftritt als Pianist zu stellen. Während der Konzertvorbereitungen lernt er Marianne Skoog näher kennen, er verliebt sich in die ältere Frau. Hin und her gerissen zwischen seinen Gefühlen, dem Wunsch nach einem normalen Leben und der Besessenheit durch die Musik, der er sich verschrieben hat, versucht er, seinen eigenen Weg zu finden. Am Abend des Debüts läuft alles glatt. Aksel spielt hinreißend, muss etliche Zugaben geben und führt eine eigene Komposition auf, die er »Elven«, der Fluß, genannt hat. Doch da erreicht ihn eine erschütternde Nachricht.

Leseprobe beim Insel Verlag

Juli Zeh: Spieltrieb

Titel: Spieltrieb : Roman / Juli Zeh
Verfasser: Zeh, Juli
Ausgabe: Genehmigte Taschenbuchausg., 1. Aufl.
Verleger: München : btb
Erscheinungsjahr: 2006
Umfang/Format: 565 S. ; 19 cm
Gesamttitel: btb ; 73369
ISBN: 978-3-442-73369-9
3-442-73369-3
Einband/Preis: kart. : EUR 10.00
Schlagwörter: Bonn ; Schüler ; Erpressung ; Lehrer ; Geschichte 2003 ; Belletristische Darstellung
Sachgruppe: Deutsche Literatur ; Belletristik

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Auch als Hörbuch erhältlich

Verlagstext:
Die atemberaubende Geschichte einer obsessiven Abhängigkeit zwischen einer Schülerin und einem Schüler, Ada und Alev, aus der sich erst die Bereitschaft, dann der Zwang zu Taten ergibt, die alle Grenzen der Moral, des menschlichen Mitgefühls und des vorhersehbaren Verhaltens überschreiten. Die beiden jungen Menschen wählen sich ihren Lehrer Smutek als Ziel einer ausgeklügelten Erpressung. Sie beginnen ein perfides Spiel um Sex, Verführung, Macht.

Leseprobe bei Randomhouse.de

Martin Suter: Das Bonus-Geheimnis

Titel: Das Bonus-Geheimnis: und andere Geschichten aus der Business Class / Suter, Martin
Verfasser: Martin Suter
Gebundene Ausgabe: 160 Seiten
Verlag: Diogenes
Auflage: 1
Erscheinungsdatum: 24. Februar 2009
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3257067127
ISBN-13: 978-3257067125

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Verlagstext:
Die Managergehälter - wie kann es anders sein - sind ein unerschöpfliches Thema in diesen neuen und letzten Business-Class-Geschichten. Und- die zweite erogene Zone der Manageridentität - der saftige alljährliche Bonus.

Leseprobe beim Diogenes Verlag

Jessica Durlacher: Schriftsteller!

Titel: Schriftsteller! / Durlacher, Jessica
Autor: Jessica Durlacher
Broschiert: 113 Seiten
Verlag: Diogenes
Auflage: 1
Erscheinungsdatum: 24. Februar 2009
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3257237847
ISBN-13: 978-3257237849

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Verlagstext:
In dieser vergnüglichen, selbstironischen Erzählung schildert Jessica Durlacher die Nöte einer jungen Autorin, die sich nach ihrem gefeierten Debüt schwertut, etwas Neues zu Papier zu bringen. Sie zeigt, dass die Welt einer Frau im Rampenlicht auch ganz anders aussehen kann vor allem, wenn ein junger Kollege meint, noch eine Rechnung mit ihr offen zu haben.




Jetzt, wo ich davon weiß, ist es auch nicht schwierig, Berichte über Elke Heidenreichs Umstieg auf das Medium Internet zu finden. So sagt Heidenreich gegenüber der Zeitschrift Focus, sie habe ganz bewusst das Medium gewechselt. Es habe nicht an Angeboten, auch von öffentlich-rechtlichen Sendern, gefehlt, aber sie habe das Gefühl gehabt, sie sei mit dem Fernsehen durch. Das neue Medium biete eine Reihe von Vorteilen.

Einer dieser Vorteile ist sicher, dass sie von dem von ihr ungeliebten Sendeplatz am späten Freitagabend weg kommt. Jeder kann sich Lesen! ansehen, wann er Lust hat. Das ist die Freiheit des Internets. Der zweite - auch für die Fans - echte Vorteil: Lesen! wird ab sofort monatlich, nicht nur 6 Mal im Jahr, gemacht. Elke Heidenreichs Gäste sind nicht weniger illuster als zuvor. R.D. Precht war im Dezember zu Gast, im Januar Stefan Aust, im Februar Michael Kessler und jetzt im März die Regisseurin Karin Beier.

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