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Schreibende Frauen kämpfen um ihre Rechte: Luise Aston, Mathilde Fr. Anneke, George Sand, Bettina v. Arnim, Luise Otto-Peters u. a. Ullstein, 1983. 253 Seiten durch falsche Lagerung in sich leicht gewellt Rechtliche Gleichstellung der Frau, Zugang zu den Bildungsstätten, zu Berufen, die bis dahin Männerdomänen waren, ökonomische Unabhängigkeit, sexuelle Emanzipation, Schaffung von Frauenzeitungen - all diese Forderungen wurden von Frauen schon vor 1850 gestellt. Als die Neue Frauenbewegung sich auf ihre Geschichte zu besinnen begann, ging sie zurück bis zur bürgerlichen, zur proletarischen Frauenbewegung am Ende des vergangenen Jahrhunderts. Dass es aber auch schon sehr viel früher mutige Frauen gab, die ohne schützende Rückendeckung einer Bewegung hinter sich gegen die Gesellschaft stellten, indem sie die Macht der Herrschenden, der Männer, in Wort und Schrift infrage stellten, ist kaum bekannt. Ursula Linnhoff stellt uns diese Frauen in ihren Biographien und Schriften vor und macht damit den Blick frei für ein unbekanntes, bis jetzt verschüttetes Stück Frauengeschichte. |