Patricia Carrano Ciao amore! oder Wie frau eine Liebe überlebt Eichborn, 1994. 176 Seiten leichter Abrieb am Rücken, sonst gut erhalten (zwei Bleistiftunterstreichungen) Ein aufmunternder Roman und erfrischender Ratgeber zugleich - nicht nur für Frischverlassene, sondern für alle, die vom Leben noch etwas erwarten. Italienisches Temperament fortissimo. Zitat: "Selten ist die weibliche Einsamkeit selbst gewählt, eher eine notwendig erscheinende Flucht, ein geringeres Übel. Wenn es nötig ist, sich selbst zu verraten, um einen Mann zu bekommen, wenn es zur Voraussetzung wird, sich dümmer, hässlicher und ärmlicher zu machen, als man ist, dann bleibt vielleicht nichts anderes. Aber das nie erreichte Ideal liegt woanders, im Verlangen nach einem ganzen und nicht halbierten Leben, nach einer Existenz, die es uns erlaubt, wir selbst zu sein und dabei in die Augen eines Mannes zu sehen, der uns liebt." (S. 28f) "Was sagt die Wahrsagerin? Gewöhnlich sagt sie drei Dinge: Ich sehe einen Mann in deiner Vergangenheit. Ich sehe ein Problem in deiner Gegenwart. Ich sehe einen Mann in deiner Zukunft. Diese Formel passt für alle Frauen und für alle Wendungen (wenn es sich nicht um Homosexuelle handelt, aber wer weiß, vielleicht haben Lesben eigene Wahrsagerinnen)." (S. 117)
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