|
Titel: Das Spiel : Roman / Stephen King Aus dem Amerikan. übers. von Joachim Körber
Verfasser: King, Stephen
Ausgabe: Dt. Erstausg., 3. Aufl.
Verleger: München : Heyne
Erscheinungsjahr: 1992
Umfang/Format: 344 S. ; 24 cm
Gesamttitel: Heyne-Bücher : 41, [Die Heyne-Jumbos] ; Bd. 42
ISBN: 3-453-05703-1
Einband/Preis: kart. : DM 26.80
Sachgruppe: Belletristik
Zustand: Lesefalten im Rücken, sonst gut erhalten
Ein einsames Sommerhaus an einem Waldsee in Maine. Jessie ist von ihrem Mann ans Bett gefesselt worden. Nach 17 Ehejahren findet Gerald noch immer Spaß an perversen Sexspielen. Ganz im Gegenteil zu Jessie, die ihren glatzköpfigen Mann verachtet und ihn mit einem Tritt empfägt, als er zu ihr ins Bett schlüpfen will. Gerald stürzt zu Boden und kommt ums Leben. Alle Versuche Jessies, sich von den Fesseln zu befreien, schlagen fehl. Niemand hört ihre Hilfeschreie. Ohnmächtig muss sie zusehen, wie ein Hund sich der Leiche nähert und daran zu fressen beginnt. Hunger, Durst und Muskelkrämpfe peinigen die gefesselete Frau. Die Schatten der Vergangenheit werden wach, unterdrückte Kindheitserinnerungen bedrängen sie. Plötzlich sieht sie einen Mann in der Ecke stehen, ein Monster, das Züge jener Männer trägt, die sie vor langer Zeit misshandelt und vergewaltigt haben. Ihr Myrtyrium scheint kein Ende zu nehmen.
Stephen King entwirft in seinem neuen Roman «Das Spiel» ein Horrorszenario von quälender Ausweglosigkeit. Angst, nackte Angst ist das übermächtige Element dieser Geschichte. Aber wie macht uns King nur solche Angst? Ben P. Indick, Kenner der modernen unheimlichen Literatur, gibt darauf eine schlüssige Antowrt: »Kings Fähigkeit besteht darin, dass er die Grenzen menschlicher Sensibilität versteht - und berechnen kann -, die eine solche Szene möglich machen, und er hinterlässt im Leser einen Niederschlag der Angst, die noch lange nach Beendigung der Lektüre anhält.« (Waschzettel des Verlags)
|