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Deutsche Buchgemeinschaft, Berlin, Damstadt, Wien. 1966. 63 Seiten Leinengebundenes Hardcover. gut erhalten, mit Widmung auf Vortitel. Einband minimal fleckig Gotthelf gehört zu den bedeutendsten schweizerischen Prosaautoren vor Gottfried Keller. Manche halten ihn sogar für eins der ursprünglichsten Erzähltalente der deutschsprachigen Literatur des 19.Jahrhunderts. Wir wissen nicht, wann und wo Gotthelf den "Notar" geschrieben hat, können aber davon ausgehen, dass in dieser Geschichte Beobachtungen aus seiner Berner Zeit verarbeitet sind. Namentlich der Berufsstand der Notare war ihm ein Dorn im Auge. Sein ausgeprägter Gerechtigkeitssinn konnte es schwer ertragen, wie wenig sich die Notare beispielsweise für eine menschlichere Behandlung von Waisen- und Verdingkindern einsetzten. Geldgier und Opportunismus sind die Merkmale, die Gotthelf diesem Berufsstand ankreidet. In der der Erzählung "Der Notar in der Falle" ist es die unscheinbare, kränkliche Jungfer Luise, die den karrierebewussten Notar Stössli in den Hafen der Ehe, sprich "in die Falle" lockt.
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