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Titel: Der Orangenbaum und die Biene / Märchen d. Marie-Catherine d'Aulnoy. Dt. von Friedrich Justin Bertuch. Mit Ill. von Gerhard Preuß Verfasser: Aulnoy, Marie-Catherine d' Ausgabe: 1. Aufl. Verleger: Berlin : Rütten & Loening Erscheinungsjahr: 1984 Umfang/Format: 478 S. : 64 Ill. ; 22 cm gut bis sehr gut erhaltenes leinengebundenes Hardcover mit Schutzumschlag
Die kleine Prinzessin Vielgelibet wird in ihrer Wiege bei Sturm an das Ufer einer Insel gespült, auf der Papanze hausen, grausige Menschenfresser. Sie haben nur ein Auge mitten auf der Stirn, ein Maul, das von einem Ohr zum anderen reicht, eine breite, eingedrückte Nase, lange Eselsohren, borstige Haare und einen Buckel vorn und hinten. Und sie fressen, was ihnen vor ihr riesiges Maul kommt. Nur die reiznde Prinzessin wollen sie aufsparen als künftige Ehefrau für ihr Söhnchen Ravagio, das für einen Popanz indes ein recht gutes Herz hat. Eines Tages, als die Prinzessin schon zu einer Schönheit herangewachsen ist, findet sie einen Schiffbrüchigen, einen wohlgestalteten jungen Mann, der natürlich ein Prinz ist, und obwohl keiner die Worte des anderen versteht, da die Prinzessin ja die Popanzsprache spricht, lieben sie einander innig. Ihre Liebe bleibt nicht lange verborgen, und da ergrimmt sogar der gemütliche Ravagio; die Eifersucht nagt so sehr an ihm, dass er beschließt, den Nebenbuhler heimlich zu fressen. Die Liebenden fliehen, die Popanze setzen ihnen mit Siebenmeilenstiefeln nach, aber Vielgeliebt war umsichtig genug, einen Zauberstab mitzunehmen. Damit wird kräftig gezaubert, und die Popanze lassen sich täuschen, doch o weh!, kaum dass der Prinz als Orangenbaum dasteht und die Prinzessin ihn als Biene umsummt, kommt der vermaledeite Zauberstab abhanden - das Märchen geht weiter, die Abenteuer nehmen noch lange kein Ende.
Marie-Catherine d'aulnoy lässt ihre Phantasie spielen, sie ersinnt immer neue, immer unwahrscheinlichere Verwicklungen, und wenn es noch so finster aussieht für eine besonders starrköpfige, doch unbeschreiblich liebreizende Prinzessin oder einen tollkühnen, närrisch verliebten Prinzen, eine glückliche Lösung findet sich allemal. (Klappentext)
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