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Ullstein, 1977. 276 Seiten sehr gut erhaltenes Hardcover mit Schutzumschlag Arthur Herzogs Roman Die Mörderbienen ist ein Werk von beinahe unerträglicher Spannung, weil es die Urängste der Menschheit berührt - die Furcht davor, dass die menschliche Rasse von Naturgewalten vernichtet werden könnte. Seit mehr als zwanzig Jahren versetzt ein Insekt die Bewohner Südamerikas in Angst und Schrecken. Es handelt sich dabei um die Nachfahren von Bienen, die im Jahr 1956 im Labor eines Wissenschaftlers in Sao Paulo gezüchtet wurden. Afrikanische Bienen, die als besonders gute Honiglieferanten galten, aber für ihre Aggressionslust bekannt waren, wurden mit in Brasilien heimischen friedfertigen Bienen gekreuzt, um bessere Honigerträge zu erzielen. Die dabei entstandene Rasse "Apis mellifera adansonii" erwies sich jedoch als noch wilder und angriffslustiger als das afrikanische Bienenvolk. Ein paar Tieren gelang es, aus dem Versuchsbienenstock zu entkommen. Sie vermehrten sich mit unglaublicher Geschwindigkeit, töteten Hunderte von Menschen und eine unbekannte Zahl von Tieren und drohen nun, auch in die Vereinigten Staaten vorzudringen. Hier setzt Arthur Herzogs Roman ein, der den erbitterten Kampf amerikanischer Wissenschaftler gegen die tödliche Bedrohung schildert, der mit herkömmlichen Mitteln nicht zu begegnen ist. Zu spät wird die Gefahr erkannt; zahlreiche Menschen sind den bösartigen, in riesigen Schwärmen auftretenden Tieren bereits zum Opfer gefallen, bevor die Regierung die Bemühungen der Wissenschaftler zu unterstützen bereit ist. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt, der alle Kräfte und schließlich auch den Einsatz des eigenen Lebens fordert. Die wütenden Insekten bringen die Landwirtschaft und den Handel der Vereinigten Staaten zum Erliegen, und in der Bevölkerung bricht Panik aus, als die Mörderbienen zu einem Angriff auf die Großstädte ansetzen. Der Roman erreicht seinen Höhepunkt mit der Schilderung der Schlacht um New York - ein Geschehen, das den Leser vor allem deshalb packen wird, weil es nur zu bald furchterregende Wirklichkeit werden könnte.
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