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Geschichte einer großen Liebe zu einem kleinen Dorf Ein heiterer Roman aus Italien Goldmanns gelbe Bücher 2320. o. J. (1970). 202 Seiten Kugelschreiber auf Rückcover. Rücken leicht lädiert, aber ungebrochen. sonst gut erhalten Ina Mayo Gresse erkor Italien zu ihrer Wahlheimat. Sie beschäftigte sich von Anfang an mit dem gastfreundlichen Volk Italiens und dem dörflichen Leben im Norden und Süden des Landes. Einen Teil der dabei gesammelten Eindrücke hat sie in ihrem Roman »Ein Paradies für mich« niedergeschrieben: Eine temperamentvolle junge Dame mit schriftstellerischem Ehrgeiz lebt in Mailand in der Wohnung eines verstorbenen Onkels. Diese Wohnung ist mit allerlei ausgestopftem Getier und anderen Merkwürdigkeiten so überladen, dass sich die arme Nichte selbst wie ein Museumsstück vorkommt. Daher greift sie sofort zu, als ihr in einem weitabgelegenen Dorf ein Landhaus angeboten wird. Sie kehrt der Großstadt den Rücken und begibt sich mit ihrem treuen Faktotum, zwei Pudeln und einem Kanarienvogel aufs Land. Der teuer erkaufte Besitz erweist sich als leicht verfallenes und geheimnisumwittertes Haus, in dem die neue Besitzerin ausgiebig das Gruseln lernt. Doch schon nach kurzer Zeit wird er zum geselligen Mittelpunkt des dörflichen Lebens, wo die Einheimischen ein- und ausgehen und sich Rat holen. Langeweile kennt man jedenfalls hier nicht: Da pfeifen Pistolenkugeln durch die Zimmer, ein deutsches Touristenpaar stürmt das Haus, und für eine betrogene Ehefrau wird ein prächtiger Selbstmordversuch inszeniert, um den treuelosen Ehemann zur Räson zu bringen. Die Autorin, die selbst lange Zeit in Italien lebte, schildert die turbulenten Ereignisse in dem Haus und darum herum humorvoll und mit viel Herz für die dort lebenden Menschen.
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