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Christen im heutigen Russland Christliche Verlagsanstalt Konstanz, 1969. 232 Seiten Im Schnitt und auf den äußersten Seiten leicht stockig. Laminat löst sich an wenigen Stellen vom Cover Die Welt horchte auf, als im Januar 1963 zweiunddreißig Christen aus Sibirien in die amerikanische Botschaft in Moskau eindrangen und voll Verzweiflung um Asyl baten. Um diesen erstaunlichen Vorfall ist es wieder ruhig geworden. Aber die Frage, wie es um die Christen in der UdSSR wirklich steht, wurde seitdem immer wieder neu aufgeworfen. Die Berichterstattung des Verfassers, der Russland bereisen konnte, gilt im Wesentlichen den verschiedenen evangelischen Gruppierungen und berührt deshalb die Situation der orthodoxen Kirche nur am Rande. Um so interessanter ist es aber zu erfahren, wie im vergangenen Jahrhundert durch die "Stundisten" und "Evangeliums-Christen" sehr lebendige christliche Gemeinden entstanden sind, die sich in der Verfolgungszeit bewährt haben und heute neuen missionarischen Eifer zeigen. Das Buch Pollocks bringt keinen Antikommunismus billiger Art, sondern vermittelt hervorragende sachliche Informationen aus Vergangenheit und jüngster Zeit.
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