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Titel: Himmel über der Wüste : Roman / Paul Bowles Dt. von Maria Wolff
Verfasser: Bowles, Paul
Ausgabe: 134. - 163. Tsd.
Verleger: Reinbek bei Hamburg : Rowohlt
Erscheinungsjahr: 1991
Umfang/Format: 284 S. ; 19 cm
Gesamttitel: rororo ; 5789
Originaltitel: The sheltering sky
Anmerkungen: Aus dem Amerikan. übers.
ISBN: 3-499-15789-6
Einband/Preis: kart. : DM 8.80
Schlagwörter: Sahara ; Ehepaar ; Identitätsfindung ; Amerikaner ; Geschichte 1948 ; Belletristische Darstellung
Zustand: gut bis sehr gut erhalten
«Das Ehepaar Port und Kit Moresby glaubt, auf seiner Reise nach Nordafrika die Eintönigkeit seines Daseins überwinden zu können. Das Afrika, das die beiden vorfinden, mit seinen klaustrophobisch engen Altstadtlabyrinthen voll exotischer Fremdartigkeit und seinem schier unendlichen Sternenhimmel, wird ihr Schicksal von Grund auf verändern. Je tiefer sie in die Wüste vordringen, desto unerbittlicher werden sie mit den Abgründen ihrer eigenen Seele konfrontiert. Als Port unterwegs an Typhus stirbt, beginnt für Kit eine Irrfahrt durch die Wüste.»
Klappentext
Paul Bowles, geb. 1910 in NY, ist einer der bedeutendsten Vertreter des literarischen Existentialismus im zeitgenössischen Roman. Sein zentrales Motiv, auch in seinem Hauptwerk Himmel über der Wüste ist die Flucht von Bürgern vor der westlichen Zivilisation. Bowles ist auch ein Meister der Spannung, die er bis zum Alpdruck zu steigern weiß.
«Ein erstklassiger Abenteuerroman von einem wirklich erstklassigen Schriftsteller!» Tennessee Williams
«Gnadenlos dörrt die Saharasonne Gaumen und Hirn eines amerikanischen Ehepaares aus, das sich im Lebensüberdruß aus der Leere eines von keinerlei Pflichten erfüllten und von Arbeit unbehelligten Daseins in die Wüste flüchtet, um sich selbst wiederzufinden. Beide suchen einen Lebenssinn, im letzten die Liebe, die größer ist als alle Vernunft. Aber sie finden nur Abenteuer, Hetzjagd, Öde und Tod. Paul Bowles, Existentialist aus der Schule Sartres, schrieb dies Buch mit der verzehrenden Leidenschaft des Seelenanalytikers, der hinter den Spiegel schaut, so glänzend geschildert, dass einem die Lektüre den Atem raubt.» Westdeutsche Allgemeine
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