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Titel: ... hin und zurück : die Geschichte einer abverreckten Auswanderung / Mario Egloff
Verfasser: Egloff, Mario
Verleger: Hamburg : Traveldiary.de Reiseliteratur-Verl.
Erscheinungsjahr: 2003
Umfang/Format: 158 S. ; 22 cm
ISBN: 3-937274-00-6
Einband/Preis: kart. : EUR 13.50
Sachgruppe: Soziologie, Gesellschaft
Ein gesundheitlicher Rückschlag zwingt Mario Egloff, seinen Beruf als selbständiger Architekt niederzulegen und Erholung zu suchen - da wo er vor Jahren seinen letzten Urlaub verbracht hat, in Südfrankreich. Spontan wird die Idee geboren, das Leben ganz an die französische Mittelmeerküste zu verlagern, auszuwandern zu einem nahegelegenen Traumziel.
Schnell merken Mario und seine Frau, daß diese Idee nicht so leicht umzusetzen wie geboren ist, setzen sich mit der französischen Bürokratie auseinander, erhalten eine Aufenthaltsgenehmigung und schliesslich das immer wieder für eine Jahr zu verlängernde Visa für Daueraufenthalter.
Ein Haus in Le Lavandou, Zeit das Land kennenzulernen, heimisch zu werden und seiner Leidenschaft dem Malen nachzugehen wird immer wieder verwässert durch Eindrücke, die die Egloffs irgendwann erkennen lassen, daß sie von einem Leben wie "Gott in Frankreich" noch weit entfernt sind. 6 Jahre wohnen sie an der Côte d'Azur bevor sie sich selbst eingestehen, dass ihre Auswanderung eine "abverreckte" ist, und die Entscheidung treffen müssen, wie sie damit umgehen.
"... hin und zurück" zeigt somit nicht nur den Weg zum Visa-Antrag sondern berichtet auch von den Schwierigkeiten, in der Fremde eine Heimat zu finden. (Verlagsinformation)
»Selbst hoffnungslos frankophil, wirkte das Buch auf mich wie der Eintritt in eine fremde Welt, die mir zuvor noch so vertraut schien. Ich kenne Frankreich aus diversen Urlauben und sicher waren die Begegnungen mit diversen Franzosen nicht immer lustig. Aber das Bild, das Egloff von Frankreich zeichnet, zeigt so viel von dieser anderen Seite des Landes, dass ich als Leser, der seit meiner Jugend mit dem Gedanken einer Auswanderung spielte, erst einmal schlucken musste.
Aber nicht nur, weil es mit den Erwartungen an dieses paradiesische Urlaubsland vollkommen bricht, liest sich das Buch in einem Zug. Egloff schafft es über die meisten Seiten hinweg, seine eigene Frustration über die verreckte Auswanderung in den Hintergrund zu stellen und mit ironischer Distanz auf die Jahre in Frankreich zurück zu blicken. Das nimmt der Erzählung die Härte und bringt einen selbst immer wieder zum Schmunzeln.
Dieses Buch ist der absolute Geheimtipp für jeden, der sich mit Gedanken an Auswanderung nach Frankreich trägt. Es ist äußerst informativ und hilft, das, was auf einen Zukommen mag, besser einzuschätzen. « sam
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