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Brockhaus Paperback, 1968. 142 Seiten Im Schnitt leicht stockig. Seiten nachgedunkelt. Titel- und hinteres Vorsatzblatt grifffleckig Der Teenager Freddie Gage zählte zu den hoffnungslosen Rowdys. Der Leiter seiner Schule meinte, Freddie würde wohl kaum 18 Jahre alt werden, und ein Houstoner Polizist gab ihm als Höchstes 21 Jahre. Um diese Zeit war Freddie bekannt als "die Katze" und hatte einen festen Platz in der Verbrecherkartei. Er war rauh und zäh. Diebe, Rauschgiftsüchtige und Prostituierte waren seine Freunde. Sein Drang nach Abenteuern kannte keine Grenzen. Dann kam die große Wandlung. Heute ist Freddie Gage Geistlicher und gehört in die Front jener jungen Leute, die in ihrem Land auf mögliche und unmögliche Weise das Evangelium verkündigen. In gewissem Sinn ist er der alte geblieben: schlicht, unkompliziert, draufgängerisch, und er arbeitet weiter unter den Menschen, aus deren Milieu er hervorgegangen ist. Seine Kanzel ist unkonventionell wie die ganze Person. Er spricht im Gefängnis, in einer zweifelhaften Bar, von Bürgersteigen einer Straße im Elendsviertel aus. Oder sein Arbeitsfeld reduziert sich auf ein einsames Krankenzimmer, wo er einem seiner Freunde von früher, der Opfer des Rauschgifts oder eines Bandenkrieges geworden ist, letzte Hilfe zu leisten versucht. Sein Arbeitsfeld ist ein von ihm geschaffenes Heim, in dem Menschen verzweifelt kämpfen, um sich dem tödlichen Griff der Narkotika zu entziehen. Die Geschichte von Freddie Gage ist eine wahre Geschichte. Sie ist nicht frei von Tragik, aber geprägt von mutigem Realismus. Es ist die Geschichte einer wunderbaren Wandlung, die nur durch Christus möglich ist.
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