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Röderberg-Verlag, Erste Auflage, 1981. 164 Seiten gut erhaltenes Paperback Im September 1938 wurde in den Hamburger Vierlanden mit dem Bau des Konzentrationslagers Neuengamme begonnen. Häftlinge sollten zunächst als billige Arbeitskräfte für eine SS-Firma Bauklinker produzieren. Während des Krieges wurden insgesamt 106.000 Häftlinge aus über 20 Nationen in das KZ Neuengamme eingewiesen, 55.000 von ihnen kamen ums Leben. Viele der Gefangenen waren nicht im Stammlager, sondern in einem der rund 60 Außenlager untergebracht, wo die meisten für die Kriegsproduktion deutscher Konzerne schuften mussten. Bis in die letzten Kriegstage hinein dauerte das terroristische Regime der SS. 13 Frauen und 58 Männer - antifaschistische Widerstandskämpfer - wurden im Bunker des KZ ermordet. In der Hamburger Schule Bullenhuser Damm erhängten SS-Mörder 20 jüdische Kinder, deren Pfleger und 30 sowjetische Kriegsgefangene. Viele Häftlinge starben auf den sogenannten "Evakuierungsmärschen" - und kurz vor der Befreiung ertranken 7.000 Gegner und Verfolgte des faschistischen Staates mit Schiffen in der Lübecker Bucht.
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