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Titel: Licht im August : Roman / William Faulkner Aus d. Amerik. übertr. v. Franz Fein
Verfasser: Faulkner, William;
Fein, Franz
Verleger: Olten - Stuttgart - Salzburg : Fackelverlag
Erscheinungsjahr: 1967
Umfang/Format: 399 S. ; 8
Originaltitel: Light in August <dt.>
Anmerkungen: Alle Rechte bei Rowohlt Verl., Hamburg
Ausstattung: Halbleder mit goldgeprägtem Rückentitel und Farbkopfschnitt
Zustand: Lederrücken mit leichtem Abrieb. Sonst gut erhalten
In seinem erfolgreichsten Roman "Licht im August" greift der amerikanische Romancier und Nobelpreisträger das erregenste Problem der USA auf: die Rassenfrage. Mit einer Leidenschaft, wie wir sie an der europäischen Literatur kaum noch kennen, entrollt sich der Lebensweg eines Ausgestoßenen in der weiten Landschaft des Mississippi.
Das heiße Licht des August flimmert über Kleinstädten in Alabama und Mississippi. An staubigen Landstraßen sucht die sanfte Lena Grove den Vater ihres Kindes und eine Herberge, in der sie es zur Welt bringt. Sie begegnet Byron Bunch, einem Arbeiter aus dem Sägewerk, der sich ihrer annimmt. Wie sie gehört auch er zu den Stillen und Schwachen, die dennoch Kraft haben zu helfen und zu lieben. Mit seinen Berichten von Mord und Brand, von Tod und Geburt drängt er Reverend Hightower, den vereinsamten Geistlichen, für Joe Christmas einzustehen, den unschuldig schuldig Gewordenen. Waisenhaus und fanatisch strenger Ziehvater haben ihm die Jugend vergällt, die Umwelt stößt ihn zurück, reizt ihn zu Haß und Gewalttat; denn Joe kennt seine Herkunft nicht, ist er weiß, ist er farbig? Der Verdacht, von Schwarzen abzustammen, haftet ihm als Makel an im amerikanischen Süden und treibt ihn in sein tragisches Geschick. Und doch erwächst aus Faulkners Roman die Hoffnung, dass Menschlichkeit den Rassenwahn überwindet. Verlagstext
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