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Titel: Schindlers Liste : Roman / Thomas Keneally Aus dem Engl. von Günther Danehl
Verfasser: Keneally, Thomas
Verleger: [München] : Goldmann
Erscheinungsjahr: 1994
Umfang/Format: 344 S. : Ill. ; 18 cm
Gesamttitel: Goldmann ; 42529
Originaltitel: Schindler's list (dt.)
Anmerkungen: Lizenz des Bertelsmann-Verl., München
ISBN: 3-442-42529-8
Einband/Preis: kart. : DM 12.90
Schlagwörter: Schindler, Oskar ; Krakau ; Ghetto ; Juden ; Rettung ; Belletristische Darstellung
Zustand: Leichter Randabrieb, Lesefalten im Rücken. Leicht schief gelesen
Oskar Schindler, Bonvivant, Spekulant und Charmeur, ein Industriellensohn aus Mähren, Liebhaber schöner Frauen, brillanter Geschäftsmann, gutaussehender blonder Deutscher - dieser Mann übernimmt 1939 in Krakau eine "arisierte" Emailfabrik. Seine Arbeiter sind Juden, sie haben es gut bei ihm. Binnen kurzem ist Schindler mit jedem wichtigen Nazi in Krakau "befreundet", er macht großzügige Geschenke, arrangiert ausschweifende Feste, besticht, wo es sich lohnt.
1942, bei der Auflösung des Krakauer Gettos, sieht er mit an, wie Juden zusammengetrieben und auf der Strasse erschossen werden. Er sagt später dazu: "Seit damals musste jedem denkenden Menschen klar sein, was geschehen würde. Und ich nahm mir fest vor, das zu verhindern."
Schindler verhindert es in den nächsten Jahren mit allen Mitteln. Er wird zur Hoffnung vieler, die vor allem unter der unglaublichen Willkür des KZ-Kommendanten Göth leiden. Und wenn er auch gegen den organisierten Massenmord nichts tun kann, so schafft er es doch, Personen, die er irgendwie für seinen Betrieb reklamieren kann, noch aus den Transportzügen und den Todeszellen des KZs herauszuholen.
Ende 1944 scheint alles zusammenzubrechen. Sämtliche Lager um Krakau sollen aufgelöst, ihre Insassen nach Auschwitz gebracht werden. Und noch einmal hat Schindler Erfolg. Er bekommt die Genehmigung, seine Fabrik und seine Arbeiter nach Brünnlitz in Mähren umzusiedeln. Über tausend Juden stehen auf seiner Liste, sie entgehen dem sicheren Tod. Die Geretteten schmieden ihm aus eigenem Zahngold eine Ring, in den sie den Talmud-Spruch gravieren: "Wer ein einzigen Leben rettet, rettet die ganze Welt."
Thomas Keneally, ein Australier, hat die wahre Geschichte dieses Mannes geschrieben, eine Geschichte, die auf beklemmende Weise spannend ist. Er hat fast zwei Jahre lang recherchiert, Überlebende des Holocaust haben ihm geholfen. Er hat die Fakten zusammengetragen, geordnet und nicht kommentiert. Für das vorliegende Buch wurde ihm in London der begehrte Booker-McConnell-Literaturpreis verliehen. (Klappentext)
Verfilmt wurde das Buch von Steven Spielberg, nominiert mit 12 und ausgezeichnet mit 7 Oscars.
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