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Titel: Wie man beim Schach bescheisst : alles, was Sie schon immer über Schach wissen wollten, aber bisher nicht zu fragen wagten / William R. Hartston Übers. aus d. Engl. von Bernd Braken u. Norbert Krüger. Mit Ill. von Wolfgang Traub
Verfasser: Hartston, William Roland
Verleger: Mindelheim : Sachon
Ausgabe: 2. Auflage
Erscheinungsjahr: 1988
Umfang/Format: 138 S. : Ill. ; 19 cm
Gesamttitel: Kleine Reihe Sachon ; Bd. 2
Originaltitel: How to cheat at chess (dt.)
ISBN: 3-923493-27-4
Einband/Preis: Pp. : DM 18.00
Schlagwörter: Schach ; Psychologie
Sachgruppe: Sport, Spiele ; Psychologie
Zustand: guter Zustand.
Leider hat sich das Buch zu einem absoluten Geheimtipp entwickelt und wird derzeit zu horrenden Preisen gehandelt. Vielleicht entschließt sich ja der Verlag zu einer Neuauflage. Damit würde sich der Markt ein wenig beruhigen. Bis dahin kann ich nur auf den Folgeband „Schach und Sex und Rock'n Roll“ verweisen, für den der Preis noch nicht ganz so astronomisch hoch ist.
»Wenn Gott nicht gewollt hätte, dass wir auf der Toilette auf unseren Taschensets Spiele analysieren, hätte er uns kein Toilettenpapier gegeben, um uns Notizen zu machen.«
Niemand wird behaupten, dass Hartstons Ratschläge und Hinweise am Kern vorbei gehen. Souverän beginnt er sein Buch mit "Man kann beim Schach nicht bescheißen", um dies gleich im nächsten Atemzug zu revidieren. Ob man mehr im Zentrum spielt oder von den Flügeln her, entscheide sich vor allem daran, ob die Augen des Gegners weit auseinander oder eng zusammen stehen. Ebenso hänge die Entscheidung, offensiv im gegnerischen Lager oder devensiv im eigenen Bereich zu spielen maßgeblich von der Länge der Arme des Gegners ab. Man merkt an dieser Stelle: die teilweise durchaus funktionablen Ratschläge stehen nicht im Zentrum dieses vergnüglichen Ratgebers. Der Weise ist in der Lage, über sich selbst zu lachen. Und dies umso mehr, wenn er sich in den Beschreibungen der kleinen dreckigen Tricks von Turnierspielern wiederentdeckt. Hartston weiß, wovon er schreibt. Er hat bereits sehr erfolgreich die Bände "Teach yourself chess" und "Teach yourself better chess" herausgebracht. Und dem hier vorliegende Band "Wie man beim Schach bescheißt" wurde wegen seines Erfolgs mit "Schach und Sex und Rock 'n' Roll" eine Fortsetzung gewährt. Auch die Übersetzer haben sich in diversen Meisterschaften bewährt. Das sorgt für den lockeren, aber gleichzeitig fachkundigen Ton dieses kleinen Juwels jeder Schachbibliothek.
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